Solarstrompark Oberrhein erweitert Gesamtleistung

Die Demeter-Gärtnerei Piluweri in Müllheim-Hügelheim bei Freiburg ist ein weiterer Standort für den Solarstrompark Oberrhein II.  Auf dem Dach des Betriebsgebäudes wurden auf einer Fläche von 200 Quadratmetern über 100 Module mit einer Spitzenleistung von rund 27 Kilowatt (kWp)Leistung montiert. Betreiber des neuen Solarkraftwerks ist die Bürgerbeteiligungsgesellschaft Solarstrompark Oberrhein. Die Gesamtleistung des Solarstromparks Oberrhein beträgt […]

Die Demeter-Gärtnerei Piluweri in Müllheim-Hügelheim bei Freiburg ist ein weiterer Standort für den Solarstrompark Oberrhein II.  Auf dem Dach des Betriebsgebäudes wurden auf einer Fläche von 200 Quadratmetern über 100 Module mit einer Spitzenleistung von rund 27 Kilowatt (kWp)Leistung montiert. Betreiber des neuen Solarkraftwerks ist die Bürgerbeteiligungsgesellschaft Solarstrompark Oberrhein. Die Gesamtleistung des Solarstromparks Oberrhein beträgt mittlerweile 340 Kilowatt.

„Wir haben für diese engagierte Solaridee unser Firmendach gerne kostenlos zur Verfügung gestellt“, so Horst Ritter, Gesellschafter von Piluweri. „Die Nutzung der Solarenergie ist für uns ein wesentlicher Beitrag für eine gesunde Umwelt.“ Seit Mitte Mai ist das neue Solarkraftwerk am Netz. Rund 23.000 Kilowattstunden Solarstrom soll es künftig produzieren und damit der Umwelt pro Jahr rund 15 Tonnen des Klima- und Treibhausgases Kohlendioxid CO2 ersparen. Die produzierte Solarstrommenge reicht aus, um rund 10 Haushalte mit Solarstrom zu versorgen.

Der Solarstrompark Oberrhein ist ein Beteiligungsangebot. Mit dem Geld der Anleger entstehen in der Oberrheinregion neue Solarkraftwerke innerhalb eines solaren Verbundnetzes. In einem ersten Schritt wurden drei Solarkraftwerke realisiert. Anfang Februar ging der zweite Solarstrompark Oberrhein mit weiteren neun geplanten Standorten an den Start. Inzwischen sei auch die zweite Staffel von Bürgerinnen und Bürgern komplett gezeichnet, berichtet die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG.

„Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger auf der einen Seite, sowie die Kommunen und Unternehmer auf der anderen Seite machen es möglich, dass das solare Verbundnetz entlang des Rheins immer dichter wird“, sagte Uwe Ilgemann, Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG.

11.07.2003   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

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