SESOL Gesellschaft für solare Systeme mbH bezieht neues Gebäude

Einen Meilenstein in der 10-jährigen Geschichte der Thüringer SESOL GmbH ist der Einzug in ihre neue „Nullemissionsfabrik“ in Langewiesen. Auf einer Fläche von 3.800 Quadratmetern wurde ein modernes Fabrikgebäude zur Produktion innovativer Solartechnik gebaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Unter Ausnutzung verschiedener regenerativer Energiequellen sei es gelungen, ein modernes Fabrikgebäude ohne Schornstein zu errichten. […]

Einen Meilenstein in der 10-jährigen Geschichte der Thüringer SESOL GmbH ist der Einzug in ihre neue „Nullemissionsfabrik“ in Langewiesen. Auf einer Fläche von 3.800 Quadratmetern wurde ein modernes Fabrikgebäude zur Produktion innovativer Solartechnik gebaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Unter Ausnutzung verschiedener regenerativer Energiequellen sei es gelungen, ein modernes Fabrikgebäude ohne Schornstein zu errichten.   Die für die Beheizung des Objektes benötigte Wärmeenergie wird über Wärmerückgewinnung aus der eigenen Produktion in Kombination mit einer Grundwasser-Wärmepumpe bereitgestellt. Das Brauchwasser wird weitgehend über eine thermische Solaranlage erwärmt, welche gleichzeitig die Prozesswärme für diverse Fertigungsschritte bereitstellt.

Das Büro- und Verwaltungsgebäude hat dank moderner Baustoffe nach neuestem Wärmedämmungsstandard einen sehr geringen Heizenergiebedarf. Wie in den Produktionshallen wird die Wärme auch dort sehr effizient über eine im Betonkern integrierte Fußbodenheizung verteilt. Der Abluft wird über einen Wärmetauscher die Restwärme entzogen und an die einströmende Frischluft abgegeben.

Wenn in warmen Sommermonaten Kühlungsbedarf herrscht, kann die Anlage auch zur unterstützenden Klimatisierung genutzt werden. Hierbei wird 10 C-kaltes Brunnenwasser zum Pufferspeicher gefördert, aus dem über Wärmetauscher die erwärmte Raumluft in den Produktionshallen, sowie der Betonkern im Verwaltungsgebäude gekühlt wird. Eine Photovoltaikanlage soll in der Endausbaustufe die gesamte für den Betrieb benötigte elektrische Energie liefern, wobei das öffentliche Stromnetz als Puffer dient. Auf dem Dach und an der Fassade sind 160 Kilowatt Spitzenleistung (kWp) geplant, der größere Teil soll mit amorpher Modultechnik ausgeführt und auf die vorhandenen Dachbahnen aufgebracht werden

Planung und Bauüberwachung erledigten die Mitarbeiter der SESOL selbst, unter der Generalplanung der HKL Ingenieurgesellschaft mbH aus Erfurt-Stotternheim und in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Müller & Lehmann aus Blankenhain.

29.10.2003   Quelle: SESOL

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