Wettbewerb: Schüler aus NRW bauen Brennstoffzelle

Am Anfang stand die Idee, nun schreiten sie zur Tat: 54 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 20 Jahren setzen ihre Brennstoffzellenvisionen um. Aus den Händen von NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft nahmen die Jugendlichen am 17.02.2004 im Duisburger Zentrum für BrennstoffzellenTechnik 20 Brennstoffzellen-Baukästen in Empfang.  “Damit hat die Endrunde des Fuel Cell Box-Schülerwettbewerbs NRW begonnen. Insgesamt […]

Am Anfang stand die Idee, nun schreiten sie zur Tat: 54 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 20 Jahren setzen ihre Brennstoffzellenvisionen um. Aus den Händen von NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft nahmen die Jugendlichen am 17.02.2004 im Duisburger Zentrum für BrennstoffzellenTechnik 20 Brennstoffzellen-Baukästen in Empfang.  “Damit hat die Endrunde des Fuel Cell Box-Schülerwettbewerbs NRW begonnen. Insgesamt rund 500 Schülerinnen und Schüler hatten sich zur Teilnahme beworben und wollten mit der Brennstoffzellentechnologie experimentieren. Dieses tolle Echo hat die Erwartungen deutlich übertroffen”, freute sich Ministerin Kraft. Bei dem von der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW in Kooperation mit der Fuel Cell Europe durchgeführten Wettbewerb muss die Stromversorgung eines Handys mit den Komponenten eines Brennstoffzellen-Baukastens sichergestellt werden. Den besten Teams winkt als Preis je ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-Modellauto “HyRunner” der h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH in Lübeck.

Zunächst mussten die Jugendlichen die Aufgabe schriftlich lösen. Auf Grundlage der eingesandten Lösungsskizzen wurden 20 Schulgruppen ausgewählt, die ab sofort die Möglichkeit haben, ihre Lösungen mit Hilfe der Fuel Cell Box und eines Handys der Vodafone D2 GmbH umzusetzen. Mit Ihren Vorschlägen hätten die Teilnehmer bewiesen, dass Schüler aus NRW auch in den Naturwissenschaften eindrucksvolle Leistungen erbringen können. “Dies zeigt, dass wir in Nordrhein-Westfalen die Weichen für die Zukunft richtig gestellt haben denn nur, wenn wir den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt fördern, kann der Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen langfristig gesichert werden. Deshalb bemühen wir uns intensiv, bereits die Jugendlichen in unserem Land mit der Brennstoffzelle vertraut zu machen und ihre Neugier auf diese Technologie zu wecken. Denn ich bin sicher, dass die Brennstoffzelle für sie eines Tages so selbstverständlich sein wird wie für uns heutzutage der Otto-Motor”, betonte Ministerin Kraft bei der Veranstaltung.

22.02.2004   Quelle: Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalens

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