Europäischer Wasserstoffverband EHA verstärkt Aktivität

Im Verlauf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung in Brüssel hat die European Hydrogen Association (EHA) beschlossen, ihre Aktivität auszudehnen und ein ehrgeiziges Programm für die kommenden Jahre in Angriff zu nehmen.   Der Verband vertritt die Ansicht, dass Wasserstoff bei der Bewältigung wichtiger sozialer Probleme wie globale Erwärmung, Luftverschmutzung und Sicherheit der…

Im Verlauf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung in Brüssel hat die European Hydrogen Association (EHA) beschlossen, ihre Aktivität auszudehnen und ein ehrgeiziges Programm für die kommenden Jahre in Angriff zu nehmen.   Der Verband vertritt die Ansicht, dass Wasserstoff bei der Bewältigung wichtiger sozialer Probleme wie globale Erwärmung, Luftverschmutzung und Sicherheit der Energieversorgung mitwirken kann und zur gleichen Zeit innovative Produkte ermöglicht, die für die Kunden anziehend sind. Die EHA hält es für wichtig, bei politischen Entscheidungsträgern, Meinungsführern und in der allgemeinen Öffentlichkeit für Wasserstoff zu werben.

Direkte Mitgliedschaft von Unternehmen möglich

Von seinem Brüsseler Sitz aus will der Verband neue Aktivitäten starten, um Wasserstoff allgemein bekannt zu machen, den Entscheidungsträgern die Vorteile wasserstoffgestützter Energiesysteme klar zu machen, die Arbeit der nationalen Wasserstofforganisationen in Europa zu koordinieren und die Bemühungen anderer europäischer und internationaler Organisationen auf diesem Gebiet zu unterstützen.

Um all diesen Arbeiten eine tragfähige Grundlage zu geben, hat die EHA Satzungsänderungen beschlossen, um die direkte Mitgliedschaft von Unternehmen zu ermöglichen und die Entwicklung einer finanziell gut ausgestatteten Organisation zu fördern, die sich durch eine neue Aufgabenstellung und klare Ziele auszeichnet. Die ersten neuen Mitgliedsunternehmen sind Air Liquide, Air Products, BOC, Norsk Hydro, EHN und Shell Hydrogen. Die EHA will auch weiterhin an der Erweiterung ihrer Mitgliederbasis arbeiten. Mit der neuen Mitgliederstruktur verschiebe sich der Schwerpunkt der EHA von Forschung und Entwicklung zur Beschleunigung des Einsatzes von Wasserstoff in Europa, betont der Verband.

Nationale Verbände und Unternehmen sollen eine aktive Rolle in der EHA übernehmen

„Diese neue Entwicklung in der EHA freut mich überaus sowohl für die EHA als auch für die nationalen Wasserstoffverbände in Europa, einschließlich Osteuropas. Dies ist ein wichtiger Meilenstein im Leben unserer Organisation“, sagte der EHA-Vorsitzende Lars Sjunnesson. „Ich bin fest überzeugt, dass die EHA mit der Unterstützung führender Unternehmen, neuen Statuten und Zielen sowie unter einer neuen Führung schon in naher Zukunft eine entscheidende Stimme im Zusammenhang mit Wasserstoff in Europa werden wird. Alle neuen nationalen Verbände und Firmen sind eingeladen, beizutreten und eine aktive Rolle innerhalb der Organisation zu übernehmen.“

10.02.2005   Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV)   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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