Umfrage: Wissen zur Umweltpolitik lückenhaft

Was wissen die Deutschen zu zentralen Begriffen der Umweltpolitik? Diese Frage beleuchtet eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der deutschen BP. Ihr Ergebnis: Das Wissen um diesen Themenkomplex ist stark verbesserungsbedürftig.  Zentrale Begriffe sind für die Hälfte der Deutschen Fremdwörter Laut der repräsentativen Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag der deutschen BP durchgeführt hat, sind hierzulande […]

Was wissen die Deutschen zu zentralen Begriffen der Umweltpolitik? Diese Frage beleuchtet eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der deutschen BP. Ihr Ergebnis: Das Wissen um diesen Themenkomplex ist stark verbesserungsbedürftig.  Zentrale Begriffe sind für die Hälfte der Deutschen Fremdwörter

Laut der repräsentativen Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag der deutschen BP durchgeführt hat, sind hierzulande die Kenntnisse zu zentralen Begriffen der Umweltpolitik lückenhaft. So seien Begriffe wie „Emissionshandel“, „Kyoto-Protokoll“ oder „Nachhaltige Entwicklung“ für mehr als die Hälfte der Befragten Fremdwörter. „Die Studie hat uns gezeigt, dass es noch großen Informationsbedarf gibt. Angesichts der möglichen Konsequenzen eines Klimawandels müssen die Menschen wissen, wie Umweltschutz nachhaltig umgesetzt werden soll und vor allem dass es dazu weitaus mehr Instrumente gibt als die allen gut bekannte 'Öko-Steuer'“, so Lutz von Meyerinck, Direktor für Umweltschutz bei der BP.

Das Unternehmen will dazu beizutragen, die Themen und Schlagworte des Umweltschutzes im Bewusstsein der Bürger besser zu verankern. „BP sieht darin eine gemeinschaftliche Aufgabe von Staat, Unternehmen, Medien und Schulen“, so von Meyerinck weiter. Zentrale Fragen der Studie, die unter 2.070 zufällig ausgewählten Bundesbürgern durchgeführt wurde, waren: Inwieweit fühlt sich die Bevölkerung von Umweltschutz und den ökologischen Zielen überhaupt berührt und ist die Bedeutung der verwendeten Schlagworte geläufig?

Nur ein Drittel kennt den Begriff Emissionshandel

Ein wichtiger Begriff der Studie ist dabei der Emissionshandel. Denn mit seiner Einführung im Januar 2005 ist dieser Begriff untrennbar mit dem weltweiten System des Klimaschutzes verbunden. Gibt noch jeder zweite Befragte an, das Kyoto-Protokoll zu kennen, so kennt nur noch knapp ein Drittel den Begriff Emissionshandel. Noch weniger bekannt ist der Ausdruck „nachhaltige Entwicklung“. Sehr viele kennen die genaue Bedeutung dieser Instrumente zum Klimaschutz nicht.

„Dieses ist enttäuschend“, sagt von Meyerinck. „Im Gegensatz zu vielen, die die Endlichkeit der fossilen Energieträger als die zentrale Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sehen, sind wir der Meinung, dass ein möglicher Klimawandel die zentrale Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte darstellt. Darüber muss in Zukunft mit und in allen gesellschaftlichen Gruppen gesprochen werden.“

26.02.2005   Quelle: Deutsche BP Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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