Smart Fuel Cell AG meldet Durchbruch bei der Kostensenkung von Brennstoffzellen

Die SFC Smart Fuel Cell AG (SFC) berichtet von einem wichtigen Erfolg: Mit einer neuen Membran könne der teure Katalysator Platin in Brennstoffzellen mindesten zu 50 Prozent ersetzt werden. Damit sei ein bedeutender Schritt zur Kostensenkung getan.  Ein Jahr nach der Vorstellung des revolutionären „PowerBoy“ könne SFC erneut seine weltweite…

Die SFC Smart Fuel Cell AG (SFC) berichtet von einem wichtigen Erfolg: Mit einer neuen Membran könne der teure Katalysator Platin in Brennstoffzellen mindesten zu 50 Prozent ersetzt werden. Damit sei ein bedeutender Schritt zur Kostensenkung getan.
  Ein Jahr nach der Vorstellung des revolutionären „PowerBoy“ könne SFC erneut seine weltweite Technologieführung ausbauen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. SFC bietet bereits seit 2 Jahren kommerzielle Brennstoffzellen an und hat wichtige Technologie- und Vermarktungspartner in Asien, USA und Europa gewonnen. Mit diesen Partnern laufen derzeit Projekte zur Markteinführung von Brennstoffzellen-Produkten in der Consumer Electronics Industrie. SFC habe sich damit einen einzigartigen Vorsprung in der Brennstoffzellenindustrie erarbeitet, so das Unternehmen.

Einfaches Systemkonzept

SFC's Direkt-Methanol-Brennstoffzelle folgt einem einfachen Prinzip: „Flüssigkeit rein – Strom raus“. Die SFC Technologie vermeide die hohe Komplexität von Reformern sowie die Schwierigkeiten und Sicherheitsmängel, die bei der Wasserstoffspeicherung unumgänglich sind. Der aktive Systemansatz sei dabei Grundlage für höhere Leistung und eine längere Lebensdauer. SFC-Produkte zeigten zuverlässig bis zu 5.000 Stunden Lebensdauer und hätten kumuliert etwa 500.000 Betriebsstunden absolviert – eine Leistung, die mit allen anderen Konzepten, beispielsweise mit passiven Systemen nicht, erreichbar sei.

Deutliche Kostensenkung erreicht

„SFC hat als erste Firma kommerzielle Produkte auf den Markt gebracht und ein schlüssiges Konzept entwickelt um den Massenmarkt für elektronische Geräte zu erschließen“, so Dr. Manfred Stefener, Vorstand und Gründer von SFC. Bislang seien die Herstellungskosten und die Baugröße die größten Herausforderungen bei der Vermarktung der Brennstoffzelle. Um den Elektronenfluss bei der chemischen Reaktion in Gang zu setzten, wurde bisher ein teurer Platinkatalysator benötigt. Je größer die Brennstoffzelle, desto höher der Bedarf an Platin. Die SFC AG habe beides gelöst. „Unsere neue Membrantechnik erlaubt es uns, den Katalysator Platin teilweise zu ersetzen. Mit der signifikanten Kostenreduktion können nicht nur wettbewerbsfähige Kostenstrukturen im Vergleich zu Batterien erreicht werden. Auch alle anderen Anwendungsbereiche der Brennstoffzelle werden dadurch wirtschaftlich attraktiv“, erklärt Stefener.

Brennstoffzellen so groß wie ein DVD-Laufwerk

Ein weiterer Faktor Herstellungskosten einzusparen ist die neue Bauweise. Bei herkömmlichen Brenstoffzellenstaplen (Stacks) ist eine bipolare Bauweise üblich, SFC wende jedoch ein monopolares Stack-Design an. Das Resultat sei eine miniaturisierte Brennstoffzelle, erzielt durch eine 70-prozentige Reduzierung der Stackteile. In einer klassischen Brennstoffzelle machen diese Teile etwa 90 Prozent des Volumens aus. Durch den monopolaren Stack erreiche SFC sowohl die starke Verkleinerung des Brennstoffzellen-Systems, als auch eine weitere Kostenreduzierung. „Unsere Innovationen ermöglichen zuverlässige Brennstoffzellen in der Größe eines DVD-Laufwerkes zu wettbewerbsfähigen Preisen“, berichtet Stefener.

09.03.2005   Quelle: SFC Smart Fuel Cell AG   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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