Praxistest belegt: Solarheizkessel besonders effizient

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) liegt der Primärenergiebedarf eines Solar-Gas-Brennwertsystems (solare Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung) rund 20 Prozent unter dem Wert eines herkömmlichen Brennwertkessels. Jetzt sei in einem Einzelversuch nachgewiesen worden, dass der Solarheizkessel „SolvisMax“ diesen Wert sogar noch um weitere 10 Prozent unterbieten kann, berichtet die Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung.  Das Institut […]

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) liegt der Primärenergiebedarf eines Solar-Gas-Brennwertsystems (solare Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung) rund 20 Prozent unter dem Wert eines herkömmlichen Brennwertkessels. Jetzt sei in einem Einzelversuch nachgewiesen worden, dass der Solarheizkessel „SolvisMax“ diesen Wert sogar noch um weitere 10 Prozent unterbieten kann, berichtet die Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung.  Das Institut für Heizungs- und Klimatechnik der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel überprpüfte in einer breit angelegten Feldstudie das Betriebsverhalten und den Energieverbrauch von Brennwert-Heizkesseln mit Wassererwärmern.

Die „Felduntersuchung: Betriebsverhalten von Heizungsanlagen mit Gas-Brennwertkesseln“, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), untersuchte bei insgesamt 69 Gebäuden die Wärmeerzeuger auf ihre Effizienz. „In einem der untersuchten Gebäude, einem Einfamilienhaus (vier Personen), wurde ein herkömmliches neues Gas-Brennwertgerät gegen den Solarheizkessel SolvisMax ausgetauscht. Der witterungsbereinigte Praxistest ergab 30 Prozent bzw. 3.400 kWh/a weniger Gasverbrauch“, so Prof. Dr. Dieter Wolff von der FH Braunschweig/Wolfenbüttel

Integration des Brenners in den Heizkessel reduziert Wärmeverluste

„Diese höhere Einsparung ist vor allem durch die Integration des Brenners direkt in den Heizkessel möglich – das reduziert Wärmeverluste auf ein Minimum“, erklärt Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger. Ein selbstregelnder Schichtenspeicher optimiere den Nutzungsgrad zusätzlich. Das Wasser fließe ohne Mischverluste in den Warmwasserpuffer zur Erwärmung des Wassers im Durchlaufverfahren, den witterungsgeführten Heizungspuffer und in das Puffervolumen zur Erwärmung durch die Solaranlage. Das von der Sonne erwärmte Wasser steige dann durch den natürlichen Auftrieb nach oben und schichte sich seiner Temperatur entsprechend ein. Die Brauchwassererwärmung erfolge im Direktdurchlauf über einen separaten Wärmetauscher mit Gegenstromprinzip. Der Abgaswärmetauscher kühle das durchströmende Abgas bis unter den Taupunkt, so dass auch die Kondensationswärme genutzt werde.

18.04.2005   Quelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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