Fachhochschulforschung für Nutzung erneuerbarer Energien

Vor kurzem hat sich an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der FH Osnabrück die Arbeitsgruppe „Geoinformatik“ gegründet. Sie will mit dem technischen Werkzeug GIS (Geographisches Informationssystem) raumbezogene Analysen durchführen, die Erkenntnisse visualisieren und die Ergebnisse in Karten und Datenbanken präsentieren.  Diese sollen unter anderem für die Planung und den Bau…

Vor kurzem hat sich an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der FH Osnabrück die Arbeitsgruppe „Geoinformatik“ gegründet. Sie will mit dem technischen Werkzeug GIS (Geographisches Informationssystem) raumbezogene Analysen durchführen, die Erkenntnisse visualisieren und die Ergebnisse in Karten und Datenbanken präsentieren.  Diese sollen unter anderem für die Planung und den Bau effizienter Solarstromanlagen genutzt werden. Prof. Dr. Martina Klärle stellt eine der Forschungsideen vor: „Für das gesamte Bundesgebiet wird in den kommenden zwei bis drei Jahren ein hochauflösendes ‚Digitales Geländemodell‘ mit einem Laserscanner erstellt. Zudem liegen jetzt schon flächendeckend alle Grundrissinformationen wie Kirche, Rathaus, Industriegebäude, Straße, Acker in digitalen Karten und Datenbanken vor. Unser Forschungsteam will nun computergestützte mathematische Analysemethoden entwickeln und zugleich 3D-Daten Grundrissdaten verschneiden. Unser Ziel ist dabei, alle Flächen und Räume im gesamten Bundesgebiet zu selektieren, die sich für die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere Photovoltaik- und Solaranlagen eignen. So tragen wir mit modernster Technik und dem wissenschaftlichen Know-how zum Umweltschutz bei“.

Weitere Informationen sind erhältlich unter http://www.al.fh-osnabrueck.de/GIS.html oder per E-Mail: m.klaerle@fh-osnabrueck.de

21.05.2005   Quelle: Fachhochschule Osnabrück   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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