Startschuss für SolarLokal in Mecklenburg-Vorpommern

Fünf Gemeinden der EU-registrierten „100%-Region“ Lübow-Krassow starten mit SolarLokal, der Imagekampagne für mehr Strom aus Sonne. Das Dorf Mecklenburg, Lübow, Bad Kleinen, Groß Stieten, Metelsdorf werden dabei unterstützt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der SolarWorld AG.  Der Auftakt wurde im Rahmen der 8. Internationalen Solarkonferenz Mecklenburg-Vorpommerns gefeiert, berichtet die DUH in einer Pressemitteilung. „Wir […]

Fünf Gemeinden der EU-registrierten „100%-Region“ Lübow-Krassow starten mit SolarLokal, der Imagekampagne für mehr Strom aus Sonne. Das Dorf Mecklenburg, Lübow, Bad Kleinen, Groß Stieten, Metelsdorf werden dabei unterstützt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der SolarWorld AG.  Der Auftakt wurde im Rahmen der 8. Internationalen Solarkonferenz Mecklenburg-Vorpommerns gefeiert, berichtet die DUH in einer Pressemitteilung. „Wir müssen vor Ort Verantwortung dafür übernehmen, künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Solarstrom dient nicht nur der Umwelt und dem Klimaschutz, sondern lohnt sich auch finanziell. Ich wünsche mir, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger für diese moderne, umweltfreundliche Technologie begeistern und eine Solarstromanlage zur Stromproduktion nutzen“, so Bürgermeister Wolfgang Lüdtke. Außerdem fördere die Solarstromkampagne die Wirtschaft in der Region, denn die Anlagen würden in der Regel von örtlichen Handwerksbetrieben installiert.

Beratung und Informationen per Infotelefon

„Der Zugang zur umwelt- und klimafreundlichen Photovoltaik soll den Bürgerinnen und Bürgern so leicht wie möglich gemacht werden.“, sagt SolarLokal Projektleiterin Christiane Becker. Hier sei das kommunale Engagement entscheidend. „Ich freue mich, Lübow, Dorf Mecklenburg, Groß Stieten, Bad Kleinen und Metelsdorf als erste Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns bei SolarLokal begrüßen zu können“, so Becker. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden von der Kampagne über die Möglichkeiten einer privaten Solarstromanlage informiert. Am SolarLokal-Infotelefon gebe es kompetente Beratung und Informationen von lokalen, fachkundigen Handwerksbetrieben.

Lohnendes Geschäftsfeld für das Handwerk

Die örtliche Wirtschaft, die eng in die Kampagne eingebunden sei, sieht im Bau von Solarstromanlagen ein lohnendes Geschäftsfeld. „Wir begrüßen diese Aktion, die unseren Handwerkern neue Perspektiven bietet“, so Antje Lange, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Wismar. Handwerksbetriebe mit Sitz im Landkreis Nordwestmecklenburg können sich als SolarLokal-Handwerker registrieren lassen. Voraussetzung für die Registrierung ist der Nachweis, dass der Betrieb bereits drei Photovoltaikanlagen installiert hat. An Solarstrom interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dann an die SolarLokal-Handwerker des Kreises wenden.

09.08.2005   Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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