Windenergie-Boom in den USA: Deutsche Unternehmen werden umworben

Am 29. Juli 2005 hatte die US-Regierung das Steuervergünstigungs-Programm für Windprojekte (Production Tax Credit; PTC) um zwei Jahre bis 31. Dezember 2007 verlängert. Der PTC garantiert den Windenergie-Produzenten eine Steuervergünstigung von 1,9 US-Cent pro Kilowattstunde für Windprojekte – während der ersten zehn Jahre Laufzeit. „Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Industrie, sagte Randall […]

Am 29. Juli 2005 hatte die US-Regierung das Steuervergünstigungs-Programm für Windprojekte (Production Tax Credit; PTC) um zwei Jahre bis 31. Dezember 2007 verlängert. Der PTC garantiert den Windenergie-Produzenten eine Steuervergünstigung von 1,9 US-Cent pro Kilowattstunde für Windprojekte – während der ersten zehn Jahre Laufzeit. „Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Industrie, sagte Randall Swisher, Direktor der US-Winenergievereinigung (AWEA) nach der Verlängerung des PTC. Das gelte auch für die deutsche Industrie, so die Unternehmensberatung windConsultant in einer Pressemitteilung.  „Allein auf dem explodierenden Markt der USA wurden in 2005 schätzungsweise 2.500 MW neu installiert“, zitiert windconsultant Thorsten Herdan, den Geschäftsführer VDMA Power Systems, im Januar 2006.

Milliarde US-Dollar für Windkraft-Projekte in Pennsylvania

Doch nicht nur der PTC beflügle die Branche. Einzelne US-Bundesstaaten fördern zusätzlich die Windenergie durch Renewable Portfolio Standards. So auch der Bundesstaat Pennsylvania: Bis 2020 sollen 18 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Gouverneur Edward G. Rendell habe die Förderung entsprechender Technologien zu den wichtigsten Zielen seiner Regierung erklärt. Ein Förderprogramm in Höhe von einer Milliarde US-Dollar stehe bereit. Einzelheiten dazu wird Kathleen McGinty, Leiterin des Umweltschutzministeriums von Pennsylvania, in Hamburg bei einer Veranstaltung von windConsultant direkt vorstellen.

Seminar am 6. und 7. März in Hamburg

„Erfolgreich in den USA“ ist der Titel des Seminars, das am 6. und 7. März amerikanische und deutsche Experten vereint. Eingeladen sind Hersteller, Zulieferer, Planer und Beteiligungsgesellschaften. Die Eröffnung übernehmen am 6. März Stephen Miner und Britt Theismann vom Amerikanischen Windenergieverband (AWEA). Die aktuelle politische Situation in den USA und die Politik der AWEA werden dargestellt. Der amerikanische Windenergiemarkt aus der Sicht eines deutschen Projektentwicklers wird beleuchtet von Ralf M. Krüger, juwi GmbH. Dazu zählen laut windconsultant Fragen zur Mentalität, aber auch zum Strommarkt, Netzzugang, zur Finanzierung und zum Bau. Nord-Amerika als Verkaufsmarkt für europäische Firmen sei ein Thema, das die Zulieferer anspricht, so windconsultant. In diesem Zusammenhang sollen auch Lieferbedingungen, Garantiebestimmungen und technische Standards geklärt werden. Über Erfahrungen des Herstellers Gamesa Wind US berichtet Business Director Jose Luis Blanco.

Weitere Informationen unter http://www.windConsultant.de.

25.01.2006   Quelle: windConsultant   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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