Neuer Tagungsband zeigt aktuelle Forschung zu Wärme und Kälte aus Erneuerbaren

Erneuerbare Energien haben zusammen mit rationeller Energieverwendung das Potenzial, fossile Energien im Wärmemarkt zu ersetzen, so der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) in einer Pressemitteilung. Der aktuelle Tagungsband des FVS zeigt unter dem Titel „Wärme und Kälte – Energie aus Sonne und Erde“ die neusten Forschungsergebnisse der Mitgliedsinstitute und ihrer Kooperationspartner zur Bereitstellung von Wärme und Kälte […]

Erneuerbare Energien haben zusammen mit rationeller Energieverwendung das Potenzial, fossile Energien im Wärmemarkt zu ersetzen, so der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) in einer Pressemitteilung. Der aktuelle Tagungsband des FVS zeigt unter dem Titel „Wärme und Kälte – Energie aus Sonne und Erde“ die neusten Forschungsergebnisse der Mitgliedsinstitute und ihrer Kooperationspartner zur Bereitstellung von Wärme und Kälte aus Sonnenwärme, Erdwärme und Biomasse.
 
Die reich illustrierte und gut verständliche Veröffentlichung wendet sich über den Kreis der Forschenden hinaus an Wirtschaft und Politik und kann auch als Unterrichtsmaterial verwendet werden.

Erneuerbare können Kohle, Öl und Gas bis 2050 etwa zur Hälfte ersetzen

In Deutschland werden für die Bereitstellung von Raumwärme, Prozesswärme und Warmwasser fast 60% des Endenergieverbrauchs eingesetzt. Hier liegt laut FVS ein sehr großes Potenzial für eine weit reichende und kostengünstige Versorgung auf der Basis von erneuerbaren Energien. Bei konsequenter Nutzung dieses Potenzials im Wärme- und Kältemarkt lassen sich die fossilen Energien Kohle, Öl und Gas, die heute diesen Markt dominieren, bis 2050 etwa zur Hälfte ersetzen, so der FVS. Der Tagungsband zeigt, mit welchen Technologien eine zukunftsfähige Versorgung mit Wärme und Kälte erreicht werden kann, und wo der Forschungsbedarf für einen zeitnahen Übergang zu einem signifikanten Anteil an erneuerbaren Energieträgern liegt.

Der Band beschäftigt sich unter anderem mit Solarkollektoren mit verbessertem Wirkungsgrad, effizienter thermischer Nutzung von Biomasse, der Erschließung tiefer Erdwärmequellen, Nahwärmenetzen für die solare Heizung, der solaren Altbausanierung, den Marktpotenzialen erneuerbarer Energien sowie den Vor- und Nachteilen verschiedener Modelle für ein Erneuerbare-Wärmeenergie-Gesetz.

Das Heft (169 S.) kann kostenfrei bestellt werden bei der FVS-Geschäftsstelle und steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung als PDF-Dokument (5,2 MB) unter www.FV-Sonnenenergie.de (Rubrik Publikationen).

14.03.2006   Quelle: FVS   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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