Zuschüsse für Energiesparer: Wer modernisiert, profitiert

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Bis zu 8.750 Euro pro Wohneinheit bekommen Modernisierer vom Staat, wenn sie ihren Altbau auf ein besseres Niveau trimmen als bei Neubauten vorgeschrieben ist, informiert der Initiativkreis Erdgas & Umwelt (IEU). Die neue Förderung im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms bietet neben Zuschüssen auch günstige Darlehen. Um in den Genuss der Zuschüsse zu kommen, muss an das Gebäude kräftig Hand angelegt werden: Die Maximalförderung von 17,5 Prozent Zuschuss auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit erhalten Modernisierer, die 30 Prozent unter den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bleiben.
Das heisst: Der Jahresprimärenergiebedarf muss 30 Prozent unter dem Niveau der EnEV liegen. Mit umfassender Dämmung, Fenstererneuerung sowie der Installation einer Gas-Brennwertheizung mit Solarwärmenutzung können diese Anforderungen in vielen Fällen erfüllt werden, betont der IEU.

Weiterhin zinsgünstige Darlehen erhältlich
Zehn Prozent Zuschuss, beziehungsweise maximal 5.000 Euro je Wohneinheit erhalten Hauseigentümer, die mit den Baumaßnahmen Neubau-Niveau gemäß EnEV erreichen. Fünf Prozent und maximal 2.500 Euro je Wohneinheit erhält, wer Maßnahmenpakete durchführt wie beispielsweise die Dämmung der Außenwände in Kombination mit neuen Wärmeschutzfenstern und einer Gas-Brennwertheizung. Der IEU weist darauf hin, dass es auch weiterhin zinsgünstige Darlehen gibt. Diese werden anstelle des Investitionszuschusses gewährt. Die Kombination eines zinsgünstigen Darlehens mit einem Zuschuss ist nicht möglich. Antragsberechtigt sind Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von Eigentumswohnungen.
Weitere Informationen über die neue Förderung gibt es bei der KfW

09.01.2007 | Quelle: | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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