Stiftung Warentest lobt grüne Geldanlagen

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Laut einer Pressemitteilung der Stiftung Warentest zeigt der Naturaktienindex NAI, dass ethisch-ökologische Geldanlagen nicht mit Renditeverzicht einhergehen müssen. Seit Jahresbeginn werden von dem Index fünf weitere Unternehmen berücksichtigt, die als erfolgreiche Öko-Vorreiter ausgewählt wurden. Insgesamt sind 30 Unternehmen in dem Index vertreten, darunter der deutsche Photovoltaik-Konzern SolarWorld und der dänische Windturbinen-Hersteller Vestas Wind Systems A/S. Die Zeitschrift FINANZtest informiert in der Februar-Ausgabe über die Auswahlkriterien sowie die Kursentwicklung der NAI-Werte und zeigt, welche Fonds sich für Anleger eignen könnten.
Der NAI gilt in der Branche als die konsequenteste Umsetzung der Idee einer „grünen“ Geldanlage. Er sucht nicht nur nach Unternehmen, die auf vorbildliche Weise zur ökologischen oder sozial nachhaltigen Entwicklung beitragen, sondern spielte selbst eine Vorreiterrolle, als er vor knapp zehn Jahren auf den Markt kam.

Ökologische Fonds erzielen gute Werte auf dem weltweiten Aktienmarkt
Seit Marktantritt hat der Index laut Stiftung Warentest – auf Euro Basis gerechnet – ein Plus von 306 Prozent gemacht, 15,6 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich dazu sei der herkömmliche Aktienindex „MSCI Welt“ in dieser Zeit nur um 6,7 Prozent gestiegen. Auch der für den NAI aufgelegte Fonds „Green Effects“ entwickle sich gut, heißt es in der Erklärung weiter. Der Green Effects stehe im Fondsdauertest von FINANZtest auf Platz 60 von 346 Fonds in der Gruppe der Aktienfonds Welt. Er schneide mit 60,1 Punkten überdurchschnittlich ab. Einen ähnlich strengen ethisch-ökologischen Ansatz verfolge der Fonds „ÖkoVision“, der mit 65,5 Punkten noch bessere Werte erziele.

Investitionen in verantwortlich wirtschaftende Unternehmen
Der derzeit bestplazierte grüne Fonds ist laut FINANZtest der „Activest EcoTech“. So streng wie beim NAI oder ÖkoVision werde bei diesen Anlagen allerdings nicht gewertet. Aber es gebe noch weitere Strategien, Geld mit gutem Gewissen anzulegen. Zum Beispiel das „Best-in-Class-Prinzip“. Hierbei würden Unternehmen gekauft, die in ihrer Branche führend seien und verantwortlich wirtschafteten. Diesen Ansatz würden zum Beispiel die Fonds „Postbank Dynamik Vision“ und „SAM Sustainable Leaders“ verfolgen.

20.01.2007 | Quelle: STIFTUNG WARENTEST | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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