SolarWorld liefert Solar-Wafer für über 180 Millionen Euro

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Die Deutsche Solar AG, Tochter der SolarWorld AG und einer der weltweit größten Produzenten von Solarsilizium-Wafern, hat einen weiteren langfristigen Liefervertrag geschlossen, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Bei dem Kunden handle es sich um die Canadian Solar Inc. (CSI) mit Sitz in Kanada, einen internationalen Hersteller von Solarstrommodulen, der sämtliche Produktionsstätten in China betreibt. Der Auftragswert liegt laut SolarWorld bei 180 Millionen Euro. Die Laufzeit des Vertrages, der ab sofort gelte, betrage zwölf Jahre.
Beide Unternehmen unterhalten laut SolarWorld bereits seit zwei Jahren erfolgreiche Geschäftsbeziehungen. „Strategisches Ziel ist es, 50 Prozent der von der Deutsche Solar AG produzierten Wafer langfristig an externe Kunden abzusetzen. Die übrigen 50 Prozent verbleiben in der integrierten Produktion unseres Konzerns, an dessen Ende solare Komplettanlagen und Bausätze stehen“, so Asbeck weiter.

„Grüne“ Industrie in Deutschland auf dem Weg zum Exportschwergewicht
Mit diesem weiteren Vertrag summiere sich das langfristige Auftragsvolumen für die internationalen Kunden des SolarWorld-Konzerns auf rund 2,5 Milliarden Euro. „Das sind langfristige Exportverträge, die Arbeitsplätze in Deutschland sichern und die Vorreiterrolle Deutschlands in der Entwicklung erneuerbarer Energien unterstreichen. Unsere Abschlüsse sind ein Beispiel dafür, dass die 'grüne' Industrie in Deutschland auf dem Wege ist, langfristig neben der Automobilindustrie zu einem weiteren Exportschwergewicht zu werden“, betont der SolarWorld-Chef.
„Die Deutsche Solar AG ist einer der größten Solarwaferproduzenten der Welt““, sagt Dr. Shawn Qu, Vorstandsvorsitzender von CSI. „Die Sicherung der Waferversorgung sorgt dafür, dass wir die Möglichkeit haben, weiter zu wachsen und unseren Kunden weltweit wettbewerbsfähige solare Qualitätsprodukte anbieten zu können. Mit dem neuen Vertrag vertiefen wir unsere langfristigen und gegenseitig gewinnbringenden Beziehungen“, so Dr. Qu weiter.

24.01.2007 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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