SOLVIS nimmt zweite Laserschweißanlage für Solar-Absorber in Betrieb

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Der Solar- und Heiztechnik-Hersteller SOLVIS GmbH & Co KG (Braunschweig) hat eine weitere Laserschweißanlage zur Produktion von Solarwärme-Absorbern gestartet, berichtet das mittelständische Unternehmen in einer Pressemitteilung. So verfüge SOLVIS nun über eine Gesamtkapazität zur Fertigung von Absorbern mit einer Fläche von Quadratmetern 350.000 pro Jahr und zähle damit zu Europas Spitze. Die computergesteuerte kostete nach Angaben des Unternehmens rund 800.000 Euro. Durch den Ausbau der Absorberproduktion seien 34 neue Arbeitsplätze geschaffen worden.
Ein Absorber ist Teil thermischer Sonnenkollektoren und dient zur Energieaufnahme: Mit einer selektiven Beschichtung versehen, erwärmt er sich im Sonnenlicht. Die Wärme wird anschließend zu einem Solar-Speicher transportiert.

Sparsame und umweltfreundliche Absorberfertigung
Mit der neuen Laserschweißtechnik nutze Solvis ein derzeit einzigartiges Verfahren für eine stabile Verbindung der Materialien Kupfer und Aluminium – sauber, ohne Zusatzmittel oder umweltbelastende Stoffe. Der Einsatz des leichten Aluminiumblechs senke das Gewicht eines Absorbers um rund 30 Prozent, ohne die Qualität der selektiven Beschichtung zu mindern. „Die Sonne schickt uns täglich deutlich mehr Heizenergie, als weltweit verbraucht wird – und niemand wird jemals den Hahn zudrehen. Wir liefern unsere Absorber inzwischen auch an Industriekunden außerhalb von Europa“, freut sich SOLVIS-Geschäftsführer Helmut Jäger.

06.02.2007 | Quelle: SOLVIS GmbH & Co KG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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