FNR Jahresbericht zieht positive Bilanz zu Anbau und Förderung nachwachsender Rohstoffe

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Der aktuelle Jahresbericht 2005/2006 der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) berichtet in kompakter Form über die Förderaktivität des vergangenen Geschäftsjahres. Demnach steige nicht nur das Interesse von Forschung und Wirtschaft an neuen Entwicklungen bei nachwachsenden Rohstoffen und Bioenergie, auch der Anbauumfang kletterte zur Ernte 2006 mit 1,56 Millionen Hektar oder 13 Prozent der Ackerflächen Deutschlands auf einen neuen Höchststand, heißt es in der FNR Pressemitteilung.
Die FNR, Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), unterstützt Forschung, Entwicklung, Demonstration und Markteinführung nachwachsender Rohstoffe. Ihr standen im Geschäftsjahr 2005/2006 insgesamt rund 54 Millionen Euro zur Verfügung. Damit konnten 108 Forschungsprojekte zu nachwachsenden Rohstoffen neu bewilligt werden, so dass insgesamt über 300 laufende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben betreut wurden.

Darüber hinaus bezuschusste die FNR über 4.000 Einzelmaßnahmen aus dem Markteinführungsprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ zum Einsatz von Bioschmier- und Naturdämmstoffen sowie dem Bau von Eigenverbrauchstankstellen für Biodiesel und Pflanzenöl. Neben der Betreuung ihrer Förderprogramme ist die FNR seit jeher auch beratend für Verbraucher und auf politischer Ebene aktiv. Um die energetische Nutzung von Getreide als Brennstoff zeitnah und praxistauglich zu ermöglichen, schlug sie im Berichtszeitraum einen Stufenplan zur Aufnahme des Brennstoffes in die Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BVImSchV) vor. Die Diskussion hierzu halte nach wie vor an, so die FNR. Der neue FNR-Jahresbericht (91 S.) kann heruntergeladen und bestellt werden unter http://www.fnr.de (Menüpunkt Literatur)

07.02.2007 | Quelle: FNR | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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