KfW-Bankengruppe steigert Fördervolumen auf 76,8 Milliarden Euro

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Die KfW Bankengruppe hat 2006 mit einem Gesamtfördervolumen von 76,8 Milliarden Euro ein Plus von 11 % gegenüber dem Vorjahr erzielt (68,9 Mrd. EUR). Das berichtete die Sprecherin des Vorstands, Ingrid Matthäus-Maier, am 31.01.2007 bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz in Frankfurt. Die Bilanzsumme der KfW Bankengruppe sei um mehr als fünf Prozent auf 360 Milliarden Euro gestiegen (Vorjahr: 341 Mrd. EUR). „2006 war für die KfW Bankengruppe ein gutes Jahr. Wir konnten unser Fördervolumen deutlich erweitern und so mehr für den Mittelstand, den Umwelt- und Klimaschutz, die Ausbildung unserer Kinder, die Infrastruktur, die deutsche und die europäische Wirtschaft und nicht zuletzt für Entwicklungs- und Transformationsländer erreichen“, so Matthäus-Maier.

Mehr Klimaschutz durch Ausbau der Förderung erneuerbarer Energien
Auch für 2007 habe sich die KfW einiges vorgenommen. „Wir werden unsere Förderung gerade in den Bereichen Klimaschutz und kleiner Mittelstand nochmals verstärken“, so die Vorstandssprecherin. „Im Bereich Klimaschutz werden wir die Förderung von Energieeinsparung, Energieeffizienz und CO2-Minderung verstärken und gleichzeitig die Förderung erneuerbarer Energien ausbauen“, führte Matthäus-Maier aus. Die Vorstandssprecherin hob die zum Jahresbeginn gestarteten Verbesserungen und Erweiterungen beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm hervor. Dadurch können Bauherren, die durch eine Sanierung die gesetzlichen Neubaustandards nicht nur einhalten, sondern den Energieverbrauch um mindestens 30 % unter Neubaustandard senken, zusätzlich zu den besonders günstigen Konditionen einen Tilgungszuschuss von 12,5 % des Darlehens erhalten (maximal 6.250 EUR pro Wohneinheit).

Neu seit Jahresbeginn: Investitionszuschüsse für Kommunen, gemeinnützige Organisationen und karitative Einrichtungen
Alternativ zu Darlehen gibt es seit dem 1. Januar 2007 zudem Investitionszuschüsse. Auch Kommunen, die ihre Schulen, Turnhallen oder Kindergärten energetisch sanieren wollen, werden nun gefördert. „Hier besteht besonders großer Nachholbedarf, da aufgrund der klammen öffentlichen Kassen viele notwendige Investitionen aufgeschoben wurden“, sagte Matthäus-Maier. Auch auf gemeinnützige Organisationen und karitative Einrichtungen wurde die Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgedehnt. Um auch im gewerblichen Bereich die Energieeffizienz zu steigern, arbeite die KfW an einem neuen Konzept, das Unternehmen sowohl Beratung als auch die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen bieten soll. „Gerade kleinere Unternehmen unterschätzen häufig, wie viel Geld sie durch eine effizientere Energienutzung sparen können“, so Matthäus-Maier.

08.02.2007 | Quelle: KfW | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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