Energiebau Solarstromsysteme expandiert nach Südeuropa

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Der Kölner Photovoltaik-Pionier Energiebau Solarstromsysteme GmbH setzt seine Internationalisierung fort, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Energiebau Solarstromsysteme GmbH, die sich bereits in Indonesien, mehreren zentralafrikanischen Ländern, Spanien, Frankreich, den Benelux-Ländern und seit einiger Zeit auch in Italien engagiert, hat ihre Geschäftstätigkeit in Italien in derEnergiebau Italia s.r.l. mit Sitz im toskanischen Arezzo gebündelt.
Damit festige Energiebau ihre Position als führender Systemintegrator auf dem Gebiet der solaren Stromerzeugung und sichere sich den Zugang zu einem Markt mit enormem Zukunftspotential. Auch in Deutschland würden damit Arbeitsplätze gesichert. Das Unternehmen mit Sitz in Köln hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von über 100 Millionen Euro erwirtschaftet.

Solarstrahlung in Italien: bis zu 1.800 Kilowattstunden pro Quadratmeter
„Nach Deutschland und Spanien wird Italien der wichtigste Markt für Solarstromanlagen werden“, kommentiert Michael Schäfer, Geschäftsführer der Energiebau Solarstromsysteme GmbH, die Gründung der Auslandsgesellschaft. Zum einen prädestiniere die hohe Sonneneinstrahlung und Strahlungsintensität Italien für die solare Energiegewinnung. Die Solarstrahlung liege dort zwischen 1.400 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/qm) in Norditalien und bis zu 1.800 kWh/qm im südlichen Italien, wodurch Solarstromanlagen in Italien sehr hohe Wirkungsgrade hätten. Hinzu komme, dass die Stromerzeugung mit Photovoltaik und der Strombedarf in den südeuropäischen Ländern sich in einem hohen Maße entprechen. Die entsprechenden Kurven verlaufen laut Energiebau nahezu deckungsgleich. Grund sei der hohe Energiebedarf für die Klimatisierung von Gebäuden und Arbeitsstätten in den Sommermonaten zur Mittagszeit.

Energieeinspeisegesetz fördert solare Stromerzeugung
Vor dem Hintergrund des sich verändernden Klimas und gestiegener Energiepreise ist die Förderung regenerativer Energien auch ein langfristiges Ziel der italienischen Regierung. Bis zum Jahr 2015 soll eine installierte Photovoltaik-Leistung von 2.000 Megawatt (MWp) erreicht werden. Das entspricht in etwa der Leistung zweier Atomkraftwerke und einem Investitionsvolumen im Milliarden-Euro-Bereich. In Italien fördert seit Juli 2005 ein neues Energieeinspeisegesetz die solare Stromerzeugung. Das Vergütungsmodell orientiert sich an dem deutschen Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), das hierzulande ab 2004 einen Investitionsboom ausgelöst hat. Auch in Italien sind die Einspeisetarife für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. Dies schaffe klare Planungsgrundlagen und ein gutes Investitionsklima, betont Energiebau.

Mehr als 20 Jahre Erfahrung beim Bau von Solarkraftwerken
Als Systemanbieter beliefert Energiebau Italia Installationsbetriebe mit allen Komponenten, die für Solarkraftwerke erforderlich sind. Dazu gehören hochwertige Solarmodule, Befestigungssysteme für die Montage auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen und Wechselrichter für die Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz. Nach deutschem Vorbild ist der Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Partnerbetrieben in ganz Italien geplant. Die Partner erhalten durch Energiebau jedoch nicht nur die Komponenten. Das Angebot umfasst auch Schulungen. Energiebau kann hierbei auf die Erfahrung aus mehr als 20 Jahren bei der Realisierung von Solarkraftwerken zurückgreifen. Das 1983 vom heutigen Geschäftsführer Michael Schäfer mit gegründete Unternehmen gehört zu den Pionieren auf dem Gebiet der solaren Stromerzeugung in Europa.

12.02.2007 | Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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