SunTechnics weitet USA-Aktivität von der West- an die Ostküste aus

NULL

SunTechnics, ein weltweit führender Systemanbieter für erneuerbare Energien, ist künftig auch an der Ostküste der USA aktiv. Auf einer Pressekonferenz in Philadelphia verkündete die Tochter der börsennotierten Conergy AG in Anwesenheit von Pennsylvanias Gouverneur Edward G. Rendell, dass das Unternehmen ab sofort auch in Pennsylvania und im Nachbarstaat New Jersey kundennah präsent ist. Dank der Übernahme der profitablen Mesa Energy LLC biete SunTechnics über deren Vertriebsstandorte in Malvern (Pennsylvania) und Marlton (New Jersey) schlüsselfertige Komplettlösungen mit regenerativen Energien an, heißt es in der Pressemitteilung.

US-Umsatz soll bis Jahresende verzehnfacht werden
„Wir erwarten, dass der Erneuerbare-Energien-Markt der USA kontinuierlich stark wachsen wird. Mit unserem weltweit bewährten Engineering-Know-how für die Produktion von Strom, Wärme oder auch Kühlung aus regenerativen Energien wollen wir uns nicht nur in Europa und Asien, sondern auch in den USA zum Marktführer entwickeln. Dank der Übernahme der Mesa Energy haben wir dieses Ziel bereits in Pennsylvania erreicht und sind auch in New Jersey bestens aufgestellt. Bis zum Jahresende planen wir, unseren US-Umsatz zu verzehnfachen“, so Florian Edler, Geschäftsführer der SunTechnics USA. „Wir freuen uns, nun auch unseren Kunden an der amerikanischen Ostküste eine individuelle Beratung, schlüsselfertige Installation und maßgeschneiderten Service anbieten zu können“, ergänzt Edler. Über den Mutterkonzern Conergy seien bereits heute ausreichende Mengen Solar-Module für das weltweite Wachstum gesichert: Neben den fest vereinbarten Liefermengen führender Hersteller werde auch die Conergy eigene Modulproduktion ab Sommer entscheidend zur Planungssicherheit beitragen. Sowohl beim Aufbau dieser weltweit modernsten Modulfabrik als auch bei der Versorgung mit Silizium liegt sich Conergy nach eigenen Angaben im Plan.

Mesa Energy will mit SunTechnics schneller wachsen
Im Gründungsjahr 1999 spezialisierte sich das amerikanische Unternehmen Mesa zunächst auf die Gebäudeenergieberatung. Drei Jahre später wurde das Geschäftsfeld um die Installation von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien erweitert. Das 16köpfige Team rund um die Gründer Sarah Hetznecker und Gary Sheehan hat zahlreiche Photovoltaik- und Solarthermie-Projekte für Gewerbekunden, lokale Universitäten und andere öffentliche Gebäude installiert. „Die Entscheidung, unsere Geschäftsaktivitäten künftig mit der weltweit vertretenen SunTechnics Gruppe auszubauen, war für uns ein logischer Schritt. Als SunTechnics haben wir jetzt die Kraft, uns im Erneuerbare-Energien-Markt der Ostküste weit schneller als der regionale Wettbewerb zu entwickeln“, erklärte Sarah Hetznecker, die gemeinsam mit Sheehan als Regional-Manager für die neuen SunTechnics Standorte verantwortlich sein wird.

Conergy-Tochter EPURON will 100 Millionen US-Dollar in Großkraftwerke zur Nutzung der erneuerbaren Energien investieren
Der amerikanische Markt für regenerative Energien entwickle sich rasant, wobei die Ostküste eine der vielversprechendsten Regionen der USA sei, betont SunTechnics. Angesichts einer konsequenten Politik zur Förderung von Erneuerbaren Energien mittels geplanter Gesetzgebung und spezieller Programme seien die Marktaussichten für Pennsylvania und New Jersey besonders attraktiv. Deswegen hatte die Conergy AG während einer Pressekonferenz von Gouverneur Rendell im November vergangenen Jahres angekündigt, in Pennsylvania einen kundennahen SunTechnics Vertriebsstandort sowie den nordamerikanischen Hauptsitz der Tochterfirma EPURON anzusiedeln, die für die Entwicklung und Finanzierung von regenerativen Großprojekten verantwortlich ist. Mit der Übernahme von Mesa Energy durch SunTechnics würden die von der Conergy AG angekündigten Pläne nun umgesetzt. Darüber hinaus beabsichtige EPURON, in Pennsylvania über drei Jahre hinweg 100 Millionen US-Dollar in Erneuerbare-Energie-Projekte zu investieren. Durch die Verantwortung für die schlüsselfertige Realisierung von EPURON-Projekten blicke SunTechnics somit auch im amerikanischen Osten auf eine viel versprechende Projektpipeline.

Staatliche Programme unterstützen Marktwachstum in Pennsylvania und New Jersey
Erst vor kurzem verkündete Gouverneur Rendell für Pennsylvania die Einrichtung des so genannten „Energy Independence Funds“. Dieser Fonds soll rund 850 Millionen US-Dollar für die Förderung von alternativen Kraftstoffen und sauberen Energietechnologien bereitstellen. Durch diese Initiative soll auch die Einrichtung des „Pennsylvania Sunshine“-Programms ermöglicht werden, mit dessen Hilfe Hausbesitzer und Kleinunternehmer künftig bis zu 50 Prozent der Installationskosten von Solarsystemen einsparen können. Auch der Solarmarkt in New Jersey ist während der letzten Jahre aufgrund der Schaffung von Marktanreizen gewachsen, die auf dem vom Staat aufgelegten „Clean Energy Program“ basieren. Bereits bis Ende 2020 soll in diesem Bundesstaat umweltfreundlicher Solarstrom mit einer Gesamtspitzenleistung von 1.500 Megawatt (MWp) produziert werden.

23.02.2007 | Quelle: SunTechnics | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen