Sputnik bringt Solar-Wechselrichterserie mit neuer Verschaltungstechnik und innovativem Kühlkonzept auf den Markt

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Die Sputnik Engineering AG (Biel, Schweiz). bringt ihre neue Wechselrichterserie „SolarMax S“ mit neuer Verschaltungstechnik und innovativem Kühlkonzept auf den Markt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die transformatorlosen Zentralwechselrichter haben Nennleistungen von 20 und 35 Kilowatt und erreichen laut Hersteller Wirkungsgrade von mehr als 96,5 Prozent. Der Maximum Power Point-Bereich (MMP) liege zwischen 400 und 800 Volt. „Die echt dreiphasigen Geräte belasten den Nullleiter im Unterschied zu drei einphasigen Geräten nicht. Eine asymmetrische Netzeinspeisung wird durch die interne Überwachung in jedem Fall vermieden. Zudem sorgt das neu entwickelte Wechselrichterkonzept dafür, dass praktisch keine AC-Ableitströme auf dem Photovoltaikgenerator entstehen“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Potenziale am Photovoltaikgenerator gegenüber Erde weisen laut Sputnik keine niederfrequenten Gleichstromanteile auf.

„Da bei dem dreiphasigen Schaltungskonzept der Leistungsfluss konstant ist, sind im Zwischenkreis nur kleine Kapazitäten nötig. Auf den Einsatz von Elektrolytkondensatoren kann daher vollständig verzichtet werden“, so der Hersteller. Bei der neuen SolarMax-S-Serie setze Sputnik ausschließlich Folienkondensatoren ein, was die Lebensdauer deutlich erhöhe. Denn im Unterschied zu Kondensatoren, die mit flüssigen Elektrolyten arbeiten, könnten Folienkondensatoren nicht austrocknen. Dank der digitalen Sinusstromformregelung erfüllen die Wechselrichter alle Ansprüche an eine hohe Netzqualität, betont Sputnik. Unabhängig von der Netzspannungsqualität sei der Klirrfaktor sehr gering.

Neues Kühlkonzept trennt Elektronik von Wärme erzeugenden Komponenten
Zur Kühlung setzt Sputnik das innovative Kühlkonzept ein, das bei den Stringwechselrichtern der SolarMax-C-Serie im Frühling 2005 neue Maßstäbe setzte: „Die Elektronik wird von den Wärme erzeugenden Komponenten getrennt, so dass sie auf einem tiefen Temperaturniveau gehalten werden kann. Die Speicherdrosseln sind im Boden des Gehäuses untergebracht und werden von einem separaten Luftstrom gekühlt. Der Innenraum wird dadurch weniger aufgeheizt. Durch die tieferen Betriebstemperaturen wird sowohl die Zuverlässigkeit der Elektronik als auch die Lebensdauer erhöht. Ferner arbeiten die Geräte auch bei Umgebungstemperaturen von bis zu 45 ° Celsius noch mit ihrer vollen Nennleistung“, beschreibt Sputnik, das Kühlkonzept.
Die Wechselrichter der SolarMax-S-Serie wiegen lediglich 100 beziehungsweise 130 Kilogramm. Die Modulstränge können direkt an die Geräte angeschlossen werden. DC-Trennschalter, ENS und eine Sicherungsüberwachung für die Stränge sind bereits integriert. Weil die Wechselrichter im Temperaturbereich von -20 bis +45° Celsius arbeiten und die Gehäuse der Schutzart IP 54 entsprechen, eignen sie sich sowohl für die Innen- als auch für die Außenanwendung. Die Standardgarantie beträgt zwei Jahre und kann auf bis zu 20 Jahre verlängert werden.

„Rundum-Sorglospaket“ erkennt und behebt Anlagenfehler
Über ein Grafikdisplay sind die Geräte sehr leicht zu bedienen. Standardmäßig sind sie mit Ethernet- und RS-485-Schnittstellen ausgestattet. Optional steht das Servicepaket MaxControl zur Verfügung. „Mit diesem 'Rundum-Sorglospaket' können Sie sich darauf verlassen, dass Sputnik Engineering Anlagenfehler sofort erkennt und behebt, und das 20 Jahre lang. Bei einer Störung werden Sie automatisch per Email oder SMS alarmiert“ ,verspricht der Anbieter. Die Wechselrichter der SolarMax-S-Serie werden erstmals präsentiert vom 7. bis zum 9. März im Rahmen des 22. Photovoltaik-Symposiums in Bad Staffelstein.

07.03.2007 | Quelle: Sputnik Engineering AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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