Swissolar: Beschluss zur kostendeckenden Einspeisevergütung ist Meilenstein für die Solarenergie in der Schweiz

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Der Ständerat, die kleine Kammer des Schweizer Parlaments, habe sich am 07.03.2007 als Zweitrat für die kostendeckende Einspeisevergütung für sämtliche erneuerbaren Energien entschieden, berichtet der Schweizer Solar-Verband Swissolar in einer Pressemitteilung. Damit werde es in Zukunft möglich, auch in der Schweiz Solarstrom zu einem kostendeckenden Preis an das Netz abzugeben.
„Swissolar ist hoch erfreut über diesen lange erwarteten und sehr deutlich gefällten Entscheid. Er trägt dazu bei, dass die schweizerische Solarwirtschaft endlich einen funktionierenden Heimmarkt entwickeln kann und nicht mehr fast ausschließlich auf die florierenden Märkte der Nachbarländer angewiesen ist“, heißt es in der Pressemitteilung des Verbandes.

Solarstrom soll bereits ab 2020 konkurrenzfähig werden
Ein kleiner Wermutstropfen bleibe aber, betont Swissolar: Die bereitgestellten Mittel für die Photovoltaik (Solarstrom) seien so knapp bemessen, dass nicht alle möglichen Solarstromproduzenten von der Regelung werden profitieren könnten. Je billiger jedoch der Solarstrom werde, desto mehr Mittel stünden zur Verfügung. Diese Regelung werde von der Branche begrüßt, denn sie schaffe den Anreiz, die Kosten weiter zu senken. Diese Entwicklung sei bereits im vollen Gang und werde dazu führen, dass Solarstrom bereits ab 2020 konkurrenzfähig sein wird. In der Schweiz könnte diese Energieform laut Swissolar ein Drittel des heute benötigten Stroms liefern – ausschließlich mit Anlagen auf bestehenden Gebäuden.
Swissolar, der schweizerische Fachverband für Sonnenenergie, umfasst 160 Mitglieder aus allen Teilen der Solarwirtschaft. Präsident ist der Waadtländer Alt-Nationalrat Yves Christen.

09.03.2007 | Quelle: Swissolar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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