Photovoltaik-Handelsportal pvXchange setzt auf internationales Wachstum

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Die Handelsplattform pvXchange habe sich im Jahr 2006 hervorragend entwickelt, berichten die Betreiber in einer Pressemitteilung. pvXchange sei nach Bekanntheitsgrad und Handelsvolumen die Nummer 1 unter den Photovoltaik-Handelsplattformen in Europa. Dieses erfolgreiche Konzept werde nun Schritt für Schritt auf internationaler Ebene erweitert. Alle Informationen der Internet-Handelsplattform werden auf Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch und Italienisch verbreitet. Sei bislang noch ein großer Teil der von pvXchange vermittelten Geschäfte in Deutschland abgewickelt worden, internationalisiere das 20-köpfige-Vertriebsteam seit Mitte 2006 seine Aktivitäten konsequent. Mittlerweise würden schon 20 – 25 % der Umsätze im Ausland erzielt, Tendenz stark steigend.

Tendenz zu Dünnschichttechnologien erkennbar
Auf der Handelsplattform werden Photovoltaik-Module beinahe jedes größeren Herstellers gehandelt, daneben gebe es auch viele Produkte, die momentan noch als Geheimtipp bezeichnet werden können, so die Betreiber. Das Handelsvolumen habe sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht: Wurden laut pvXchange im Jahr 2005 bereits 3 Megawatt erfolgreich vermittelt, so seien es im Jahr 2006 bei rund 670 durchgeführten Handelsvorgängen schon über 10 Megawatt gewesen. Davon waren gut 75 % der Module mit kristallinen Zellen ausgestattet, 25 % waren Dünnschichtmodule. Weniger als 10% der vermittelten Solarmodule wurden in China hergestellt. Im Jahr 2007 sei eine Verschiebung in Richtung Dünnschichttechnologien erkennbar, aber auch die chinesischen Hersteller gewännen zunehmend an Boden.

Niedriges Preisniveau für Solarmodule im ersten Quartal 2007
Die in der erste Hälfte des Jahres 2006 stabilen Modulpreise auf sehr hohem Niveau fielen aufgrund verhaltener Nachfrage im In- und Ausland bis zum Ende des Jahres auf ein Rekordtief, heißt es in der Pressemitteilung. Die Modulpreise reduzierten sich ab dem Sommer je nach Modultyp um bis zu 20 %. Die bei vielen Großhändlern aufgebauten, oftmals beträchtlichen Lagerbestände hätten bis Anfang 2007 nur teilweise abgebaut werden können. So habe sich das niedrige Preisniveau, welches die wirtschaftliche Errichtung zahlreicher PV-Anlagen begünstigte, im ersten Quartal noch halten können. Mittlerweile seien aber bei sehr begehrten Modultypen wieder Engpässe zu verzeichnen, so dass vereinzelt schon Preiserhöhungen in Kauf genommen werden müssten. „Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend im Jahresverlauf noch verstärkt oder ob Fachhandel und Endkunden bereit sind, auf leichter verfügbare Markenprodukte umzusteigen“, so pvXchange.

Neue Solarstrom-Märkte in Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland
Das pvXchange-Team nutze seine guten Verbindungen zu hunderten von Anbietern, um den Bedarf seiner Kunden jederzeit fristgerecht zu decken. Hierbei rückten aufstrebende Märkte wie Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Dazu beschäftige pvXchange zahlreiche neue Mitarbeiter in diesen Ländern. Bis zum Jahresende sollen fach- und sprachkundige Vertreter auch in China und den USA den direkten Kontakt zu Herstellern, Großhändlern und Installateuren pflegen. Neben reinen Geschäftsvermittlungen würden auch umfangreiche Consultingleistungen angeboten, um Neueinsteigern dank des reichen Erfahrungsschatzes des pvXchange-Teams den Eintritt in ihre Zielmärkte zu erleichtern.

22.05.2007 | Quelle: pvXchange gmbh | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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