BEE: Stromwirtschaft verdankt Klimaschutzerfolg den erneuerbaren Energien

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„Die großen Energieversorger verdanken das angebliche Erreichen ihrer Klimaschutzversprechen vor allem dem Erneuerbare-Energien-Gesetz“, betont Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). „Die konventionellen Stromerzeuger verschweigen, dass ihre Maßnahmen allein nicht ausgereicht hätten, um das selbst gesteckte Reduktionsziel zu erreichen. Vielmehr haben Tausende kleine und mittlere Stromerzeuger der Erneuerbare-Energien-Branche den Erfolg erst möglich gemacht“, so Nitzschke weiter. Grundlage dafür sei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das den Anteil der regenerativen Energiequellen am Stromverbrauch massiv gesteigert habe, betont der BEE- Geschäftsführer.
Von 1998 bis 2005 ist der Bruttostromverbrauch in Deutschland laut BEE um 54 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Im selben Zeitraum habe die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 36 Milliarden Kilowattstunden zugenommen. Dadurch seien 33 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden worden, die sonst von fossilen Energieträgern verursacht worden wären, rechnet der BEE vor. „Ohne die erneuerbaren Energien hätten die großen Energieversorger ihr Reduktionsziel also deutlich verfehlt. Die CO2-Minderung durch KWK und Effizienzsteigerung allein hätte nicht einmal ausgereicht, um eine absolute Senkung der Emissionen zu erreichen“, heißt es in der BEE-Pressemitteilung.

16.07.2007 | Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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