Versorgungssicherheit bei Holzpellets langfristig gewährleistet

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Der Holzvorrat deutscher Wälder sei mit 3,4 Milliarden Kubikmetern sowohl im europäischen als auch im historischen Vergleich besonders hoch, zitiert die EWS GmbH & Co. KG (Handewitt ) die zweite Bundeswaldinventur. Für die Holzpellets-Branche bedeute dies eine nachhaltige Rohstoffverfügbarkeit, denn bei einem jährlich nutzbaren Zuwachs von etwa 80 Millionen Kubikmeter Wald seien künftig ausreichend Reserven für eine ökologisch unbedenkliche Ausweitung der Holznutzung vorhanden. Fachleute erwarteten auf Basis der günstigen Versorgungslage daher eine Verzehnfachung der installierten Holzpelletsheizungen bis zum Jahr 2015.
Dank neuer Produktionsstätten und erweiterter Werkskapazitäten werde sich die Menge der in Deutschland produzierten Holzpellets im Vergleich zum Jahr 2005 in 2007 auf 1,4 Millionen Tonnen verdreifachen.
Energetische Nutzung der Holzpellets keine Konkurrenz zur stofflichen Holzverwertung
Da Holzpellets aus den bei der Holzverarbeitung anfallenden Säge- und Hobelspänen gepresst werden, steht ihre energetische Nutzung in keiner Konkurrenz zu einer stofflichen Holzverwertung. Als CO2-neutraler Brennstoff aus der Region leisten Holzpellets aufgrund ihrer Klimafreundlichkeit und ihrer importunabhängigen Verfügbarkeit einen wertvollen Beitrag zur zukünftigen Energieversorgung. Davon kann auch die heimische Wirtschaft profitieren: ein Zuwachs an Arbeitsplätzen und ein Wachstum speziell im ländlichen Bereich sind die positiven Folgen einer verstärkten Holznachfrage. Die Verkaufserlöse der Forstwirtschaft sichern wiederum die zukünftige Waldbewirtschaftung, so dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen.

18.08.2007 | Quelle: EWS | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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