Erster Spatenstich für neue SYSTAIC-Photovoltaik-Produktionsstätte in Landsberg / Lech

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Das Solar-Unternehmen systaic Deutschland GmbH beginnt offiziell mit dem Bau seiner ersten eigenen Produktionsstätte für Solarstromanlagen in Landsberg am Lech. Am Mittwoch, den 22. August um 10:00 Uhr werden sich die Projektpartner in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Ingo Lehmann und der stellvertretenden Landrätin Junker am Standort versammeln, um den Bau symbolisch zu starten. Interessierte können das Ereignis, wie auch später die gesamte Bauphase, live im Internet verfolgen. Mit dem Vorhaben setze SYSTAIC ihre auf den Säulen Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service begonnene Strategie konsequent fort, heißt es in der Pressemitteilung.
Für das Projekt wurden das Münchner Generalunternehmen Riebel Bau – das seit mehr als 85 Jahren qualitativ hochwertige Bauaufgaben im Hoch-, Industrie- und Gewerbebau realisiert – und die in Obernburg ansässige Maschinenfabrik Reis GmbH & Co KG – verantwortlich für die Einbindung aller Produktionsmaschinen und die Umsetzung des Automatisierungsprozesses – unter Vertrag genommen. Beide Generalunternehmen wollen ihre Kompetenzen ergänzen und das in seiner Art einzigartige Projekt erfolgreich durchführen, betont systaic.

Polyurethanumspritzung und automatische Randverschaltung des Solarzellen-Layouts mit Diodenlaser-Löten
Zulieferer für die wichtigsten Produktionskomponenten sind die deutschen Unternehmen Somont, Meier Vakuumtechnik und BBG. Damit verbleibte das gesamte Auftragsvolumen in der Bundesrepublik Deutschland, so die systaic Deutschland GmbH. “Mit diesen kompetenten und erfahrenen Partnern stellen wir die Basis für höchstwertige Produkte, welche auch automotive Qualitätsstandards erfüllen. Daneben stellen Innovationen wie die Polyurethanumspritzung sowie die automatische Randverschaltung des Solarzellenlayouts mittels Diodenlaserlöten eine außergewöhnlich hohe Produktivität sicher”, erklärt Herr Helmut Teschner, Director of Development und Production bei SYSTAIC.

Photovoltaik-Jahreskapazität von 36 MW geplant
Auf dem im Juli gekauften 7.400 Quadratmeter großen Grundstück will SYSTAIC mit einem Investitionsvolumen von über 14 Millionen Euro eine 3.700 Quadratmeter große, vollautomatisierte und CO2-neutrale Produktionsstätte mit einer Jahreskapazität von 36 Megawatt (MW) errichten. Der Beginn der Produktion der innovativen Solarsysteme soll spätestens im März 2008 erfolgen.

Solarzellen von Webasto und Q-Cells
Weiterhin gibt SYSTAIC bekannt, dass die zur Produktion benötigten Solarzellen für 2007 und 2008 über die Webasto Solar GmbH abgesichert seien und für die Folgejahre ein entsprechender langfristiger Rahmenvertrag kurz vor dem Abschluss stehe. Eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intend) sei mit Q-Cells über 8,1 MW unterzeichnet worden. Mit einem weiteren deutschen Hersteller laufen laut SYSTAIC derzeit intensive Gespräche, welche noch im September abgeschlossen werden sollen.

22.08.2007 | Quelle: systaic Deutschland GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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