Photovoltaic Austria: Ökostrom dämpft Strompreisentwicklung

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Die neuerliche Kontingentierung des jährlichen Fördervolumens für Ökostrom in Österreich, die am 15.11.2007 von Bundeswirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein mit 21 Millionen Euro beziffert wurde, wirke sich äußerst negativ auf die künftige Strompreisentwicklung aus, kritisiert der Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. Besonders die Preissteigerungen fossiler Energieträger hätten in den letzten Jahren zu massiven Strompreiserhöhungen geführt, betont der Photovoltaik-Verband. Diese Erhöhungen seien zurückzuführen auf die enorme Nachfrage nach Energie, auf mangelnden Wettbewerb, auf Spekulationen an den Börsen, Krisen in den Ölförderländern und auf “überdimensionale” Gewinne der Energiekonzerne. “Nur mit heimischem Ökostrom können wir die künftige Preisentwicklung positiv gestalten und dem Energiepreisdiktat von außen entkommen”, betont Photovoltaic Austria-Geschäftsführer Gerhard Fallent.

Strom aus Ökostromanlagen sei bereits heute über die gesamte Laufzeit der Anlage kalkulierbar und konstant, betont Photovoltaic Austria. Die Photovoltaik ermögliche Planungssicherheit und konstante Strompreise über viele Jahrzehnte. “Da die Preise von fossilen Energieträgern weiter stark steigen werden, dämpfen Ökostromanlagen die Energiepreise der kommenden Jahre”, bemerkt Fallent. “Es wäre daher wirtschafts- und energiepolitisch sehr klug auf diese Kontingentierung von 21 Mio. Euro jährlich zu verzichten und einen möglichst raschen Ausbau des heimischen Ökostroms zu unterstützen”, gibt Fallent abschließend zu bedenken.

16.11.2007 | Quelle: Photovoltaic Austria | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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