SCHOTT Solar: kraftvollere Solarzellen durch neue Oberfläche

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Mit einer neuen Oberflächenstruktur verleiht die SCHOTT Solar GmbH ihren Solarzellen einen höheren Wirkungsgrad, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dank der so genannten ISO-Textur können die Photovoltaik-Zellen mehr Energie aus dem Sonnenlicht umwandeln und erlangen so eine größere Leistungsdichte. Damit führe SCHOTT Solar eine neue Leistungsklasse bei Solarzellen ein. Die neue Technologie, die SCHOTT Solar in eigenen Forschungszentren mit Unterstützung von Forschungsinstituten und deutschen Anlagenbauern entwickelt hat, ist nach Angaben des Unternehmens bereits seit Oktober 2007 in die bestehende Fertigung integriert. Mit der neuen Technologie werde es SCHOTT Solar außerdem möglich sein, Solarzellen mit geringerem Ressourcenaufwand herzustellen.
Dank der verbesserten Oberfläche sinke der Anteil des derzeit knappen Rohstoffs Silizium pro Watt Leistungseinheit im Modul. Mit dem neuen Verfahren würden die Produktionsprozesse insgesamt effizienter, heißt es in der Pressemitteilung.

Dunkelblaue Textur für ein besonders gleichförmiges Erscheinungsbild
Darüber hinaus verbessere die neue Oberflächenstruktur die Optik, denn die gleichmäßig dunkelblaue Textur sorge für ein besonders homogenes Erscheinungsbild der Solarmodule von SCHOTT Solar. Zunächst wird die Modulreihe ASE-165 GTFT/MCI mit der neuen Textur versehen. Das “I” in der Produktbezeichnung steht dabei für die ISO-Textur. Diese Technologie soll nun nach und nach auf alle Produktreihen und Standorte ausgeweitet werden. “Mit der Einführung der ISO-Textur haben wir den Wirkungsgrad der SCHOTT Solar Module noch einmal zuverlässig gesteigert. Für unsere Kunden heißt das hohe Qualität und noch mehr Leistung zu attraktiven Preisen”, erklärt Michael Harre, Generalbevollmächtigter der SCHOTT Solar GmbH, der für Marketing und Vertrieb verantwortlich zeichnet.
“Die Herausforderung bestand insbesondere darin, die Ergebnisse aus unseren Forschungslabors in die bestehenden Fertigungslinien zu integrieren”, ergänzt Wilfried Schmidt, Leiter Forschung und Entwicklung Solarzelle. “Die bei SCHOTT Solar traditionsgemäß sehr enge Zusammenarbeit zwischen F&E und Fertigung hat es ermöglicht, dass wir dieses Vorhaben in kürzester Zeit erfolgreich umsetzen konnten.”

05.12.2007 | Quelle: SCHOTT Solar GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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