SOLARWATT AG entwickelt neues Verfahren zum Verschalten von Rückseitenkontakt-Solarzellen

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Zum 15jährigen Unternehmensjubiläum präsentiert die SOLARWATT AG (Dresden) eine neue Entwicklung aus eigenem Hause: ein Verfahren zum „stressarmen“ und langlebigen Verschalten von Rückseitenkontaktzellen. Diese Zellen sollen künftig eine Schlüsselposition beim großtechnischen Überschreiten der 20 %-Wirkungsgradschwelle von kristallinen Solarzellen einnehmen, da nur diese eine Wirkungsgraderhöhung bei gleichzeitiger Reduzierung der Waferdicke zulassen würden, heißt es in der Pressemitteilung. Zu der von SOLARWATT entwickelten Technologie gehört neben einem speziellen Selektivlötverfahren ein speziell entworfenes Kontaktelement, wodurch die Zellen mechanisch deutlich weniger stark beansprucht würden.
Das Risiko eines Ausfalls des Solarmoduls werde somit deutlich reduziert. Das trage künftigen Entwicklungen Rechnung, da die Solarzellen durch zu erwartende Materialeinsparungen dünner und damit bruchanfälliger werden.

Die Kontaktelemente selbst sind laut SOLARWATT so ausgeführt, dass sie durch thermomechanische Beanspruchung ausschließlich im elastischen Bereich verformt würden und das Risiko einer Materialermüdung sehr gering sei. So seien die Kontakte trotz intensivster Klimawechsel im Bereich von – 40 °C bis + 85 °C unbeschädigt geblieben. Für diese Kontaktierungstechnologie seien mehrere nationale und internationale Patente und Schutzrechte angemeldet worden, die teilweise bereits erteilt seien. Die Fertigung von Solarmodulen unter Verwendung der vorgestellten Technologie habe bereits erfolgreich im Jahr 2007 begonnen und werde 2008 fortgesetzt.

01.02.2008 | Quelle: SOLARWATT AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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