Sharp fordert stärkere Unterstützung der Photovoltaik in Österreich

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„Das bestehende Ökostromgesetz in Österreich ist zur nachhaltigen Förderung der erneuerbaren Energien nicht ausreichend“, sagte Peter Thiele, General Manager von Sharp Solar, anlässlich der Energiesparmesse Wels und forderte eine stärkere Unterstützung der Solarenergie-Nutzung in Österreich. Im europäischen Vergleich liege Österreich bei der Verbreitung und Unterstützung der Photovoltaik deutlich zurück.
„Wir erhoffen uns von der österreichischen Regierung ein zuverlässiges Ökostromgesetz mit einer angemessenen und wirksamen Förderung der erneuerbaren Energien. Nur so können die erneuerbaren Energien in Österreich langfristig gestärkt werden“, so Thiele. Das Ökostromgesetz wurde bereits 2003 in Österreich eingeführt. Eine erneute Novelle des Gesetzes ist für dieses Jahr vorgesehen. „Die zu geringe Förderung des Solarstroms und unsichere Investitionsbedingungen zeigen sich in Österreich als Bremse für den Einsatz der Photovoltaik. Von einem Ausbau würde nicht nur die Umwelt, sondern auch der österreichische Arbeitsmarkt profitieren. Die Erfahrung in Deutschland zeigt, dass so gerade im Handwerk viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden können“, betont Thiele.
Um den Einsatz der Photovoltaik in Österreich langfristig voranzutreiben, spielt die Förderung eine wichtige Rolle. Mit einem System nach dem Beispiel des deutschen Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) hätte Österreich eine gute Möglichkeit, an den Erfolg des Nachbarn Deutschland anzuschließen, betont Sharp. Heute haben bereits 18 europäische Länder eine am EEG orientierte Förderung der erneuerbaren Energien eingeführt.

Solar-Pionier zeigt neueste Photovoltaik-Produkte in Wels
Auf der diesjährigen Energiesparmesse Wels dreht sich vom 05. bis 09. März alles um die effiziente Energienutzung, Energiesparlösungen und die neuesten Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien. Gerade deren verstärkter Einsatz ist notwendig, um den CO2-Ausstoß zu senken und einen sicheren Energiemix der Zukunft zu garantieren. Die Solar-Experten von Sharp geben auf der Messe (Hallo 20, Stand 630) Tipps, wie das große Potenzial der Sonnenenergie richtig genutzt werden kann. Hier zeigt der Solar-Pionier der ersten Stunde seine neuesten Photovoltaik-Produkte und ihre vielfältigen Anwendungen. Mehrere Jahre lang hat Sharp den Weltmarkt bei der Herstellung von Solarzellen dominiert sowie maßgeblich gestaltet. Nach wie vor ist das Unternehmen treibende Kraft für einen starken Einsatz der Solarenergie. Sharp bietet die passenden Module für die Dach- über Fassaden- bis zur Großanlage. Wie bei den Dünnschichtmodulen auf Basis der neuen „Triple Junction“-Zellen mit einem erhöhten Wirkungsgrad von 10 Prozent steht bei allen neuen Entwicklungen die Effizienzsteigerung im Vordergrund.

Gigawatt-Solarzellenfabrik im japanischen Sakai soll 2010 den Betrieb aufnehmen
Im Laufe diesen Jahres will Sharp die Produktion von Dünnschichtzellen in der bestehenden Solarzellenfabrik Katsuragi von 15 auf 160 Megawatt verzehnfachen. Mittelfristig soll die Produktion noch weiter gesteigert werden: Im Jahr 2010 will Sharp mit der Produktion der neuartigen Triple Junction-Dünnschichtzellen mit einer Produktionskapazität von 1.000 Megawatt in der größten und ersten Solarzellen-Gigawatt-Fabrik der Welt im japanischen Sakai beginnen.
Sharp ist Solar-Pionier der ersten Stunde und kann auf fast 50 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken. Neben hochwertigen Solarprodukten wird die Forschung und Weiterentwicklung der Photovoltaiktechnologie ständig vorangetrieben. Im Jahr 2006 hatte Sharp ein Produktionsvolumen von 434 Megawatt und einen weltweiten Marktanteil von 17 Prozent.

04.03.2008 | Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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