Centrosolar investiert 20 Millionen Euro in hoch automatisierte Solarmodulfertigung

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Mit der Grundsteinlegung am 19. März haben die Centrosolar Group AG und die Sonnenstromfabrik Wismar zusammen den offiziellen Startschuss für die Erweiterung der Photovoltaik-Modulproduktion der Sonnenstromfabrik gegeben. Mit einem Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro entstehe eine der modernsten Fabriken zur Fertigung von Solarmodulen in Deutschland, berichtet die Centrosolar Group AG in einer Pressemitteilung. Ab 2010 sollen in der Sonnenstromfabrik jährlich Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 150 Megawatt (MWp) im Wert von voraussichtlich über 400 Millionen Euro vom Band gehen. Die Zahl der Mitarbeiter soll von derzeit 150 auf 360 steigen. Sowohl die Stadt Wismar als auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft gehören zu den Förderern des Bauvorhabens. Die Terminplanung ist ehrgeizig: Schon im Juli sollen die ersten Photovoltaik-Module im neuen Werk gefertigt werden. „Ende des Jahres wird der komplette Umzug vom jetzigen Standort – etwa fünf Kilometer entfernt – in die neue Produktionshalle durchgeführt“, erklärt Ralf Hennigs, Geschäftsführer der Sonnenstromfabrik. Die Fabrik besteht seit 2001 und hat bisher eine Solarmodul-Produktionskapazität von 30 MWp.

Ab 2010 sollen täglich sollen 3.000 Solarmodule gefertigt werden
Der neue Standort hat insgesamt 47.000 Quadratmeter Fläche. Die Produktion wird mit vier Produktionslinien 9.000 Quadratmeter einnehmen; weitere 4.000 Quadratmeter werden als Lager dienen. Weiter gibt es einen Büro- und Sozialtrakt. Im Dreischichtbetrieb sollen in Zukunft täglich 3.000 Solarmodule produziert werden. „Wir können damit über 70.000 Haushalte mit Strom versorgen – das sind mehr, als Wismar Einwohner hat“, so Ralf Hennigs. Die Produktion umfasst kristalline Solarmodule, die primär in netzgekoppelten Photovoltaik-Systemen eingesetzt werden. Aber auch Module zur autarken Stromversorgung entstehen im neuen Werk. Daneben bleibe Raum für Neuentwicklungen sowie flexible Fertigung nach Kundenwunsch.
Die Anfänge der Sonnenstromfabrik gehen auf das Jahr 1996 zurück. Die Kaufleute Thomas Rudolph und Hans Jacobs gründeten die Solara GbR. Das Geschäft konzentrierte sich zunächst auf den Handel mit Solarmodulen für die autarke Stromversorgung. 2001 folgte die Gründung der Sonnenstromfabrik in Wismar durch den Zusammenschluss mit Ralf Hennigs, der bereits mit der Firma Solartechnik Hennigs Erfahrungen in der Produktion von Solarmodulen gesammelt hatte. Das Unternehmen wuchs jährlich um 30-50 %. 2005 folgte der Umzug an den jetzigen Standort. 2006 trat Solara der Centrosolar Group AG bei. Aufgrund der steigenden Nachfrage – insbesondere in den europäischen Tochtergesellschaften des Unternehmens – fiel 2007 die Entscheidung für das Projekt „150/2009“: Die Erweiterung der Produktionskapazitäten mit dem Ziel, bis Ende 2009 eine jährliche Produktionskapazität von 150 MWp zu erreichen. „Nach dem jetzigen Zeitplan sind wir optimistisch, dieses Ziel zu erreichen“, so Ralf Hennigs.

31.03.2008 | Quelle: Centrosolar Group AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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