juwi-Gruppe: Baubeginn für das Photovoltaik-Kraftwerk „El Cura“ in Andalusien

NULL

Mit der Montage der ersten Solarmodule feierte die juwi-Gruppe aus Bolanden (Rheinland-Pfalz) jüngst zusammen mit der Ansasol S.L. aus Malaga den offiziellen Baubeginn für das Solar-Kraftwerk „El Cura“ in der spanischen Provinz Malaga (Andalusien). Bis Sommer 2008 errichten die Solarexperten auf einer über 60.000 Quadratmeter großen Freifläche eine Zwei-Megawatt-Anlage mit modernster Dünnschichttechnologie des Herstellers First Solar. Finanzierungspartner ist die Voigt & Coll. GmbH aus Düsseldorf. Jährlich sollen in dem Solarstrom-Kraftwerk etwa 3,1 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt werden. Das Solarkraftwerk werde damit pro Jahr rund 2.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid einsparen, betont juwi in der Pressemitteilung.
„In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien“, so Peter Götting, Leiter der spanischen juwi-Niederlassung in Antequera. Juwi ist als Generalunternehmer auch für die Auslegung und Logistik verantwortlich. „Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze“, sagt Robin Schöck, Geschäftsführer des Projektentwicklers Ansasol.

Investitionsvolumen rund 12 Millionen Euro
Mit über vier Jahren Erfahrung auf dem spanischen Solarmarkt sei Ansasol von der Grundstückssuche über die Projektentwicklung bis hin zur Bauleitung und Betriebsführung (über das Schwesterunternehmen Volta Team S.L.), einer der führenden Unternehmen in Südspanien, berichtet die juwi-Gruppe. Das Investitionsvolumen für den Solarpark „El Cura“ betrage rund 12 Millionen Euro. Eigentümer und Betreiber des Solarparks sind die SolEs Beteiligungsfonds der Voigt & Coll. GmbH aus Düsseldorf. „Wir sind sehr stolz, mit so qualifizierten Partnern dieses erstklassige Photovoltaik-Kraftwerk für unsere deutschen Investoren errichten zu können. Wir werden damit sehr gute Ergebnisse erzielen können“, unterstreicht Markus Voigt, Geschäftsführer von Voigt & Coll. “

Viele Sonnentage und gesetzlich geregelte Solarstrom-Vergütung
Antequera liegt zirka 40 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Málaga und ist nicht nur wegen ihrer klimatischen Bedingungen (250 Sonnentage/Jahr) ein optimaler Standort für ein Solarkraftwerk, sondern auch weil in Spanien ähnlich wie in Deutschland die Vergütung und die Abnahme von Solarstrom gesetzlich geregelt ist. Mit diesem Projekt sei die Gemeinde Antequera Vorreiter beim Umweltschutz in der Region, betont juwi.

22.04.2008 | Quelle: juwi-Gruppe | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen