Norderney setzt auf Ökostrom

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Die Insel Norderney setzt verstärkt auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Verwaltung als auch Bewohner ziehen in punkto Engagement für die Umwelt an einem Strang. So steigt die Nachfrage nach Grünstrom auf der Insel deutlich an. Fünfzehn Prozent der privaten Haushalte seien im letzten halben Jahr auf Grünstrom von der EWE NaturWatt GmbH umgestiegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zusätzlich bezögen alle Liegenschaften des Nordseeheilbads sowie die Töchter Wirtschaftbetriebe Norderney GmbH und Staatsbad Norderney GmbH seit April 2008 Strom des Oldenburger Anbieters. Insgesamt habe NaturWatt-Energie damit einen Anteil von rund einem Viertel am gesamten Norderneyer Stromeinkauf. „Umweltschutzengagement ist heute ein Wirtschaftsfaktor und Norderney steigert auf diese Weise seine Attraktivität als Urlaubsziel“, erklärt Wilhelm Loth, Kurdirektor auf Norderney.

Photovoltaik-Anlagen auf der ostfriesischen „Sonneninsel“
Die Gemeindeverwaltung verbessert durch den Umstieg auf Ökostrom ihre Klimabilanz und erleichtert so ihren „ökologischen Rucksack“ um 4.200 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Bereits seit 1999 setzt die Insel auf den kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energien: Damals ging die erste Photovoltaik-Anlage an das Netz und produzierte Strom für ungefähr zwei Personen. Heute erzeugt Norderney mit einer Leistung von 234 Kilowatt peak (kWp) regenerativen Strom. Rund 70 Vier-Personen-Haushalte können damit versorgt werden. In diesem Jahr ist geplant, weitere Anlagen mit einer Nennleistung von 293 kWp zu installieren. Norderney möchte damit seine Position als „Sonneninsel“ unter den ostfriesischen Inseln weiter ausbauen.

25.05.2008 | Quelle: EWE NaturWatt GmbH; (openPR) | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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