Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar AG gründet Tochtergesellschaft in Griechenland

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Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat Mitte Juni 2008 eine Tochtergesellschaft in Griechenland gegründet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Phoenix Solar E.P.E. mit Sitz in Athen, an der die Phoenix Solar AG 100 Prozent der Anteile hält, soll die bestehenden Vertriebsaktivitäten im Photovoltaik-Kraftwerksgeschäft in Griechenland um das Segment „Komponenten & Systeme“ erweitern. Damit habe Phoenix Solar einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie realisiert und decke nun – neben der Tochtergesellschaft in Spanien und der Beteiligung an RED 2002 in Italien – ganz Südeuropa ab. Der Süden Europas gehört zu den weltweit größten Wachstumsmärkten für die Photovoltaik (PV). Die Positionierung in Griechenland soll einen wichtigen Beitrag leisten, um das internationale Geschäft der Phoenix Solar AG bis 2010 auf über 50 Prozent am Gesamtumsatz auszubauen.
Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft ist Dr. Christos Protogeropoulos, der bereits seit 1989 in der Photovoltaik tätig ist. Der 46-jährige Ingenieur, der bereits über Photovoltaik promovierte, ist in der europäischen PV-Welt kein Unbekannter. 1993 begann Christos Protogeropoulos seine Tätigkeit bei CRES, dem griechischen Forschungszentrum für Erneuerbare Energien, von 1998 bis 2007 leitete er dort die Photovoltaik-Systemtechnik. Im Jahr 2007 wechselte in die Industrieseite, wo er bei der Solar Cells Hellas Group große Photovoltaikkraftwerke entwickelte und projektierte. Erst Ende Mai 2008 war er zweiter Vorsitzender der 4. Europäischen PV-Hybrid und Mini-Netz Konferenz in Athen, Griechenland.

Sonnenreiches Land mit hoher Solarstrom-Vergütung
Griechenland ist durch sein im Juni 2006 verabschiedetes Einspeisegesetz für erneuerbare Energien zu einem der attraktivsten Solarmärkte Europas avanciert. In dem sonnenreichen Land werden für Anlagen über 100 kW Spitzenleistung (kWp) auf dem Festland 40 Cent pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) Solarstrom vergütet. Auf den griechischen Inseln liegt die Vergütung bei 45 ct/kWh. Bei Anlagen unter 100 kWp liegen die Einspeisevergütungen bei 45 ct/kWh auf dem Festland und bei 50 ct/kWh auf den griechischen Inseln. Die Tarife werden dabei jährlich an die Inflationsrate angepasst.
Bereits im vergangenen Jahr hat Phoenix Solar den Markteintritt in Griechenland vollzogen und einen Rahmenvertrag mit einem griechischen Projektentwickler über die Entwicklung von Kraftwerksprojekten mit bis zu 25 Megawatt sowie einen Vertrag über den Bau eines ersten Megawatt-Kraftwerks unterzeichnet. Dieses Kraftwerk, mit dessen Bau im April 2008 begonnen wurde, wird die größte netzgekoppelte Photovoltaikanlage Griechenlands sein. „Mit Christos Protogeropoulos haben wir eine weithin bekannte PV-Größe und ausgezeichneten Kenner der Photovoltaikszene in Griechenland als Geschäftsführer gewinnen können. Mit ihm können wir uns im schnell wachsenden griechischen Solarmarkt zu einem führenden Anbieter von Photovoltaiksystemen entwickeln“, so Dr. Murray Cameron, im Vorstand der Phoenix Solar AG für die Internationalisierung verantwortlich.
Auch Christos Protogeropoulos freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich werde die nächsten Wochen meine Kollegen und die Organisationsabläufe in Deutschland näher kennen lernen und kann mich dann ab Mitte Juli 2008 voll und ganz auf meine Aufgaben im griechischen Solarmarkt konzentrieren. Das Potenzial hier in Griechenland ist enorm. Phoenix Solar hat sich bereits im Bau von Photovoltaikkraftwerken einen Namen gemacht, was mir den Start hier enorm erleichtert.“ Bis Ende des Jahres 2008 soll Phoenix Solar in Griechenland fünf Mitarbeiter beschäftigen, um für die Aufgaben im rasant wachsenden griechischen Solarmarkt gerüstet zu sein.

23.06.2008 | Quelle: Phoenix Solar AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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