SolarWorld AG setzt auf Standort Deutschland: Spatenstich für Produktionsausbau auf ein Gigawatt in Freiberg

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Die SolarWorld AG bekennt sich beim Ausbau der Produktion auch angesichts fortschreitender Globalisierung in der Solarindustrie klar zum Standort Deutschland. Mit dem Spatenstich für das neue Industriegebiet Ost in Freiberg/Sachsen leitet der Konzern in Anwesenheit von Bundesminister Wolfgang Tiefensee eines seiner bisher größten Expansionsprojekte ein: Auf dem 200.000 Quadratmeter großen Gelände am Rande der Universitätsstadt Freiberg entsteht eine moderne Fertigung für Solar-Wafer, das Ausgangsmaterial für Solarzellen, mit der die Kapazität bis Ende 2010 um 500 Megawatt (MW) auf dann ein Gigawatt (1.000 MW) erhöht werden soll. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich nach Angaben des Unternehmens auf 350 Millionen Euro. Mehr als 500 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.
Der erste Ausbauschritt sieht bis Ende 2009 die Anhebung des Photovoltaik-Produktionspotenzials um 250 MW auf insgesamt 750 MW vor. „Verlässliche politische Rahmenbedingungen, qualifizierte Mitarbeiter und ein infrastrukturell modernes Umfeld – all das illustriert Deutschland“, sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Für unsere Investitionen in die solare Zukunft sind dies ideale Bedingungen“, betont Asbeck.

Richtfest für neues Technikum
Neben dem Spatenstich für das neue Produktionsgelände in Freiberg feiert der Konzern am traditionellen Standort auch Richtfest für ein neues Technikum. Damit setze die SolarWorld AG ihre Expansions- und Qualitätspolitik konsequent fort. Das Industriegebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum künftigen Forschungs- und Entwicklungszentrum. Mit dem Technikum werde es möglich, die Technologie im Produktionsmaßstab weiterzuentwickeln und die weitere Expansion der Produktion voranzutreiben.

07.07.2008 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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