SFC erreicht erneut Durchbruch in der Brennstoffzellentechnologie

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Die SFC Smart Fuel Cell AG (Brunnthal), Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen, hat im Rahmen ihrer laufenden Technologie- und Produktentwicklungsprogramme erneut signifikante technische Erfolge erzielt. Weiterentwickelte, hocheffiziente EFOY-Brennstoffzellensysteme konnten im Betrieb unter realen Einsatzbedingungen wiederholt eine Energiedichte von 1.580 Wattstunden pro Kilogramm Betriebsstoff belegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Diese bislang im Markt unerreicht hohe Energiedichte sei mittels durchgängiger Wirkungsgrad-Verbesserungen zentraler Systemkomponenten umgesetzt worden. Die neue Technologie soll der erfolgreichen Serie mobiler und portabler Brennstoffzellen von SFC weitere entscheidende Wettbewerbsvorteile verschaffen.
Kunden würden von zusätzlichen Gewichts- und Kosteneinsparungen und einer noch einfacheren Betriebsstofflogistik profitieren. Die Betreiber von sicherheitsrelevanten Anlagen bzw. Verteidigungssystemen schätzten besonders die deutlich reduzierte Detektierbarkeit der neuen Brennstoffzellengeneration durch weiter gesenkte IR- (Infrarot-) und Geräuschsignaturen und verlängerte Laufzeiten.

Langzeitbetrieb von DMFC-Systemen mit unverdünntem Methanol bei Umgebungstemperaturen bis 55 °C
Eine weitere entscheidende Verbesserung ist der erfolgreiche Langzeitbetrieb von DMFC-Systemen mit unverdünntem Methanol bei Umgebungstemperaturen bis 55 °C. Bis vor kurzem musste bei gängigen Methanolbrennstoffzellensystemen für den stabilen Betrieb im Wüstenklima der Betriebsstoff mit ca. 36 Gewichtsprozent Wasser (“Pre-Mix”) verdünnt werden. In den sogenannten Reformer-Methanolbrennstoffzellen ist dieser Pre-Mix sogar bei allen Temperaturen erforderlich. Die Verdünnung des Betriebsstoffs mit Wasser ist jedoch unerwünscht, da dies mitzuführendes Volumen und Gewicht sowie Kosten erhöht und einen gesteigerten Logistikaufwand erfordert. Dank des neuesten Technologiedurchbruchs von SFC könne nun auch unter extremen Temperaturbedingungen unverdünnter Betriebsstoff verwendet werden. Dies stelle einen entscheidenden Vorteil für alle Kunden dar, die auch unter derartig harten Bedingungen auf zuverlässige Stromverfügbarkeit angewiesen sind, insbesondere in Verteidigungs- und netzfernen Industrie- und Sicherheitsanwendungen.
“Wir sind stolz darauf, dass SFC erneut das erste Unternehmen weltweit ist, das diesen wichtigen Meilenstein in der Brennstoffzellentechnologie erreichen und umsetzen konnte”, sagt Dr. Jens Müller, Vorstand Operations der SFC Smart Fuel Cell AG. “Unsere Industrie- und Verteidigungskunden benötigen regelmäßig ultrahohe Energiedichten und Einsatzfähigkeit auch unter extremen klimatischen Bedingungen. Wir sind die Ersten, die ihnen diese entscheidenden Vorteile bieten können. Dieser Durchbruch bestätigt erneut unsere weltweite Markt- und Technologieführerschaft. Zusammen mit der Erfahrung aus nahezu 10.000 nach Marktmechanismen verkauften Brennstoffzellen werden diese technischen Verbesserungen unseren erfolgreichen kommerziellen Brennstoffzellenprodukten weitere entscheidende Differenzierung gegenüber Wettbewerbern verschaffen.” SFC will die neuen Technologieverbesserungen innerhalb der nächsten zwölf bis achtzehn Monate in alle Verteidigungs- und Industrieprodukte integrieren. Hierzu zählen die EFOY Pro Serie für netzferne Industrieanwendungen im Feld, die innovativen portablen Brennstoffzellenlinien JENNY und M-25 für den Verteidigungsbereich sowie die 250 W- und Emily-Brennstoffzellen für den fahrzeugbasierten Einsatz.

03.08.2008 | Quelle: SFC Smart Fuel Cell AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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