Unisolar gibt transformatorlose Solar-Wechselrichter von Sputnik Engineering für seine Dünnschichtmodule frei

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Der amerikanische Solarmodul-Hersteller Unisolar hat die transformatorlosen Wechselrichter der SolarMax-S-Stringwechselrichterserie offiziell für die Kombination mit seinen Produkten freigegeben. Ab sofort können alle amorphen Dünnschichtmodule von Unisolar ohne weitere Freigabeprozeduren mit den SolarMax-Produkten des Schweizer Wechselrichterherstellers Sputnik Engineering kombiniert werden, egal ob Herstellermarke oder OEM-Produkt. “Unisolar zählt zu den Marktführern unter den Anbietern von Solarmodulen aus amorphem Silizium. Das Unternehmen verkapselt amorphe Siliziumzellen als photoaktive Halbleiter mit einer Plastikfolie. Im Vergleich zu kristallinen Solarmodulen wird bei dieser Technologie sowohl Material als auch Energie eingespart.

Auslegungsprogramm berücksichtigt Spannungserhöhung von Dünnschichtmodulen
Für die Systemtechnik schafft die Dünnschichttechnologie jedoch neue Herausforderungen. Insbesondere wurde lange Zeit diskutiert, ob sich transformatorlose Wechselrichter für die Kombination mit Dünnschichtmodulen eignen. Zudem degradieren Solarmodule aus amorphem Silizium in den ersten Monaten. Anfangs sind Leistung und Spannung erhöht. Bei der Anlagenauslegung muss daher beachtet werden, dass die erhöhte Anfangsspannung den Wechselrichter nicht beschädigen kann. Die Sputnik Engineering AG hat der Spannungserhöhung mit ihrem Auslegungsprogramm “MaxDesign” Rechnung getragen. Die Software bietet die Option, Grenzwerte sowohl mit stabilisierten Endwerten als auch mit Initialspannungen zu berechnen.
“Die transformatorlosen Wechselrichter der Sputnik Engineering AG arbeiten bereits seit 2005 problemlos mit amorphen Siliziummodulen von Unisolar zusammen”, erklärt Sputniks Leiter Technischer Verkaufssupport Stefan Burri. Bisher hatte es jedoch keine offizielle Freigabe von Unisolar gegeben, Installateure kombinierten die Produkte auf eigenes Risiko. “Die offizielle Freigabe schafft nun Klarheit und Sicherheit”, freut sich Burri. Die galvanisch getrennten Zentralwechselrichter der Sputnik Engineering AG wurden bereits vor Jahren für die Kombination mit Unisolarmodulen freigegeben.

07.08.2008 | Quelle: Sputnik Engineering AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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