STANGL und HZB entwickeln neues Verfahren zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen

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Die STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL, Eichenau), Tochtergesellschaft der SINGULUS TECHNOLOGIES AG, und das Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), früher Hahn-Meitner-Institut, entwickeln einen neuen Prozess zur Anwendung in der Produktion von Dünnschicht-Photovoltaik. Dr. Allsop vom HZB stellt das neue Verfahren auf der 23. Solarfachmesse in Valencia (Spanien) vor, die neu entwickelte Technologie erweitert das Portfolio von STANGL. Das so genannte Spray Ion Layer Gas Reaction Verfahren (ILGAR), ist eine neue Methode für die Produktion von Dünnschicht-Solarzellen, die am HZB entwickelt und patentiert wurde. Sie wurde zum Aufbringen von Pufferschichten aus Indiumsulfid verwendet, die in der Lage sind, das Cadmiumsulfid bei Dünnschicht-Solarzellen zu ersetzen.
Die Spraytechnologie sei reproduzierbar, schnell aufzubringen und kostengünstig, betont STANGL in der Pressemitteilung.

Produktionsmaschine für Dünnschicht-Solarzellen auf Glas und Folie
STANGL ist einer der wenigen Anbieter nasschemischer Anlagen sowohl für die kristalline Silizium-Solartechnik als auch für die Dünnschicht-Solartechnik. STANGL ist nach eigenen Angaben international führend mit seiner TENUIS Wet Processing-Anlage für die Dünnschicht-Solartechnik auf Glas. Das Unternehmen will die neue Produktionsmaschine exklusiv für ILGAR-Dünnschicht-Solarzellen auf Glas und Folie vermarkten.

03.09.2008 | Quelle: STANGL Semiconductor Equipment/SINGULUS TECHNOLOGIES | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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