Solar-Unternehmen Conergy einigt sich mit 19 Aktionären auf Klageverzicht gegen Kapitalerhöhung

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Vor dem Landgericht Hamburg habe die Conergy AG einen gerichtlichen Teil-Prozessvergleich mit 19 Aktionären abschließen können, die gegen sämtliche Hauptversammlungsbeschlüsse der Gesellschaft vom 28. August 2008 und insbesondere gegen einen Kapitalerhöhungsbeschluss Widerspruch eingelegt hatten, berichtet das Unternehmen, einer der weltweiten Marktführer in Sachen Photovoltaik-Systemintegration, in einer Pressemitteilung. Der Vergleich sehe eine Offenlegung bestimmter Informationen zur verfolgten Restrukturierung und zur Kapitalerhöhung an alle Aktionäre sowie die Regelung eines sogenannten Mehrbezugsrechts für die Aktionäre vor. Lediglich vier Personen hätten sich bislang noch nicht abschließend zu diesem Vergleich geäußert, heißt es in der Pressemitteilung.
„Ich hoffe, dass wir auch diese letzten vier Personen in den Vergleich mit einbeziehen können, um die jetzt kritische Phase der Kapitalerhöhung erfolgreich abschließen zu können. Zum 30. September läuft die Brückenfinanzierung der Commerzbank und der Dresdner Bank für unsere Gesellschaft aus. Über eine Verlängerung wird zurzeit mit den Banken verhandelt. Wir gehen davon aus, dass wir nach den zugestandenen Nachbesserungen auf die Einsicht der kritischen Aktionäre in die existentielle Bedeutung der Kapitalerhöhung hoffen können, besonders im Interesse der Zukunft des Unternehmens und seiner etwa 2.000 Mitarbeiter“, sagte Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG.

22.09.2008 | Quelle: Conergy AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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