Solar-Konzern REC ASA verkauft Siliziumpulver für mehr als 500 Millionen US-Dollar

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Der Solar-Konzern REC (Sandvika; Norwegen) hat einen langfristigen “Take-or-Pay”-Vertrag über die Lieferung von so genanntem Siliziumpulver geschlossen. Der Vertrag hat nach Angaben des Unternehmens ein Volumen von mehr als 500 Millionen US-Dollar ( rund 2,9 Milliarden Norwegische Kronen). Teil der Übereinkunft mit einem in Asien ansässigen Photovoltaik-Unternehmen sei die Belieferung mit aus feinen Einzelteilen bestehendem Silizium, welches mit dem FBR-Prozess (Fluidized Bed Reactor) hergestellt wird.
Siliziumpulver habe bislang aufgrund seiner schwierigen Speicher- und Deponierungmöglichkeiten einen niedrigen oder sogar negativen Wert gehabt, heißt es in der Pressemitteilung. REC habe jedoch eine Technologie entwickelt, um diese feinen Siliziummaterialien aufzufangen und zu verpacken, was neue Geschäftsmöglichkeiten eröffne. “Das Vermarkten dieses Produktes, das REC derzeit nicht selbst nutzen will, wird es uns ermöglichen, unsere Einnahmen und damit auch den finanziellen Rückfluss unserer neuesten Investitionen in die Polysilizium-Produktion zu steigern “, sagte Erik Thorsen, Präsident und Vorstand von REC.
Der Vertrag erstreckt sich über sieben Jahre (2009 bis 2015). Preise und Volumen seien für die gesamte Vertragslaufzeit festgelegt worden, vorbehaltlich gewisser Passagen, die jährliche Preiskorrekturen im Falle von Kosteneskalationen betreffen. Die gelieferten Mengen bewegen sich laut REC zunächst auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau und sollen im Laufe der Zeit auf jährlich rund 1.500 Tonnen steigen. Vor Ende 2008 werde REC Silicon entsprechend der Vereinbarung, eine Vorauszahlung in Höhe von 65 Millionen US-Dollar erhalten. Die Kontingente an Siliziumpulver würden zusätzlich zu den bereits gemeldeten Mengen des Rohstoffs zur Verfügung stehen, berichtet REC.

23.10.2008 | Quelle: REC ASA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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