Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau: Starkes Wachstum in den ersten neun Monaten 2008

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Der Roth & Rau-Konzern (Hohenstein-Ernstthal) ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 nach vorläufigen Zahlen kräftig gewachsen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bis Ende September 2008 erwirtschaftete die Gruppe nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 197 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 83,7 % (2007: 107 Millionen Euro). Hierzu habe insbesondere die starke Nachfrage aus dem asiatischen Raum beigetragen, auf den etwa 53,2 % des Umsatzes entfielen. Trotz des starken operativen Wachstums habe Roth & Rau die Profitabilität weiter steigern können.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 97,3 % von 10,5 Millionen Euro auf 20,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich deutlich von 9,8 % auf 10,6 %. “Damit liegen wir sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis voll im Plan. Wir bestätigen daher unsere Prognose für das Gesamtjahr 2008, einen Umsatz von mindestens 250 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 10,0 % zu erzielen”, erklärte Carsten Bovenschen, Finanzvorstand der Roth & Rau AG.

MaiA: Neue Anlagen zur Einführung von Solarzellentechnologien
Für das kommende Jahr 2009 sei der Konzern ebenfalls gut gerüstet. Der Auftragsbestand zum 30. September 2008 betrug 238 Millionen Euro und lag damit um 64,1 % über dem Vorjahreswert von 145 Millionen Euro. Darüber hinaus lägen der Gesellschaft derzeit Absichtserklärungen über rund 90 Millionen Euro vor. “Die Vertragsverhandlungen für einige wichtige Großaufträge befinden sich in einem weit fortgeschrittenen Stadium. Darunter sind auch Aufträge über eine größere Anzahl von Anlagen aus unserer neuen Produktlinie MAiA. Wir sind zuversichtlich, davon mindestens 57 Millionen Euro noch im vierten Quartal zum Vertragsabschluss bringen zu können”, so Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Bei MAiA handle es sich um eine neue Generation von Anlagen zur Einführung neuer Solarzellentechnologien. Die modifizierte Anlagenserie zeichne sich vor allem durch ihre Flexibilität im Aufbau und in den Anwendungsbereichen aus: In Form eines “Baukastensystems” könnten neue Plasmatechnologien wie zum Beispiel die beidseitige Beschichtung von Solarzellen oder die Verwendung neuer Schichtmaterialien separat oder in Kombination umgesetzt werden.

29.10.2008 | Quelle: Roth & Rau AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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