Timex-Gruppe weiht größtes Freiflächen-Solarkraftwerk Connecticuts ein

NULL

Am 5. Februar, 2009 hat der Schmuck- und Uhrenhersteller Timex Group USA (Middlebury, Connecticut) ein Photovoltaik-Kraftwerk auf dem Gelände seiner Unternehmenszentrale in Middlebury eingeweiht. Laut Pressemitteilung des Unternehmens ist das PV-System mit 800 Modulen die größte Freiflächenanlage des Bundesstaates Connecticut und möglicherweise sogar des gesamten Nordwestens der USA. Das insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar (1,9 Millionen EUR) teure Kraftwerk auf dem Gelände des Uhrenherstellers besteht aus 27 Solarmodul-Reihen, jedes Modul hat eine Nennleistung von 244 Kilowatt (kW). Die Anlage soll jährlich 285.439 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen, was dem Bedarf von etwa 30 durchschnittlichen Haushalten in Connecticut entspreche, heißt es in der Pressemitteilung.
Während der auf 25 Jahre geschätzten Laufzeit werde das Solarkraftwerk die Umwelt um ungefähr 3.000 Tonnen CO2-Emissionen entlasten. Finanziert wurde das Projekt über Steuernachlässe und durch die Unterstützung des Connecticut Clean Energy Fund (CCEF) im Umfang von 920.000 US-Dollar (714.000 EUR).

Strom aus Sonnenlicht reduziert den ökologischen Fußabdruck
Zur Durchführung des Projekts verpflichtete die Timex Gruppe das Unternehmen Solar Works Inc., das inzwischen als Alteris Renewables Inc. (Wilton, Connecticut) firmiert. „Seit unserem ersten Treffen mit der Timex Group war offensichtlich, dass das Unternehmen sich der Reduktion seines CO2-Fußabdrucks verpflichtet hat“, sagte Ron French, Präsident von Alteris. Bei der Einweihung waren Vertreter der kommunalen, bundesstaatlichen und nationalen Politik ebenso zugegen wie Repräsentanten von Alteris Renewables, des CCEF und Mitarbeiter von Timex. Hans-Kristian Hoejsgaard, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Timex-Gruppe sagte, das Projekt werde die Energieeffizienz des Unternehmenshauptsitzes verbessern und sei ein wichtiger Teil der unternehmerischen Anstrengungen Energie einzusparen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. „Für das Ziel, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, ist die Umwandlung von Sonnenlicht in Elektrizität ein wichtiger Bestandteil“ sagte Hoejsgaard. „Während der von uns prognostizierten Systemlaufzeit von 25 Jahren gleicht die Solarstromanlage Emissionen aus, die beispielsweise 11,8 Millionen vermiedenen Autobahnkilometern oder den positiven Effekten der Pflanzung von fast 31.000 Bäumen entsprechen“, fügte er hinzu.

13.02.2009 | Quelle: Timex Group | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen