Masdar PV unterzeichnet Vertrag über komplette Lieferung von Gasen für die Photovoltaik-Produktion mit der Linde-Gruppe

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Die Masdar PV GmbH, Hersteller großflächiger Dünnschicht-Solarmodule, und The Linde Group, ein weltweit führendes Gas- und Engineering-Unternehmen, haben einen langfristigen Vertrag geschlossen. Linde werde die derzeit im Bau befindliche Produktionsstätte für modernste Dünnschicht-Solarmodule von Masdar PV in Ichtershausen bei Erfurt mit Gasen beliefern, darunter beispielsweise Stickstoff, Wasserstoff, Silan, Gase für die Prozesskammerreinigung sowie Argon und Helium. Zusätzlich werde das Unternehmen ein Komplettsystem zur Speicherung und Verteilung der Gase sowie alle Dienstleistungen für das Gas-Management bei Masdar PV zur Verfügung stellen, heißt es in der Pressemitteilung der Linde Group. Derzeit entsteht die erste Produktionsstätte von Masdar PV in Ichtershausen. Ein zweites Werk wird voraussichtlich im Sommer 2010 in Taweelah bei Abu Dhabi die Produktion aufnehmen.
Masdar PV produziert zukünftig in diesen Werken großflächige Dünnschicht-Solarmodule mit einer Größe von bis zu 5,7m². Dabei gewährleistet eine innovative, silizium-basierte Dünnschicht-Technologie den Kunden ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis.
„Masdar’s Ziel, weltweit führend bei erneuerbaren Energien zu werden, kommt unserer eigenen Unternehmensphilosophie sehr entgegen. Wir freuen uns, als einer der Technologiepartner Masdar auf diesem Weg zu begleiten“, sagt Dr. Aldo Belloni, Mitglied des Vorstands der Linde AG. Auch bei Masdar PV sieht man der Zusammenarbeit positiv entgegen. „Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren eine starke Position im Photovoltaik-Markt einzunehmen. Dies kann uns nur mit starken Partnern wie der Linde AG gelingen, die eine konstante Versorgung mit erstklassigen Gasen für unsere Produktion sicherstellt“, kommentiert Dr. Rainer Gegenwart, Geschäftsführer der Masdar PV GmbH.

30.03.2009 | Quelle: The Linde Group | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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