UmweltBank: Geförderte Projekte wuchsen um 24,8 %, Solar-Kredite an erster Stelle

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Im turbulenten Geschäftsjahr 2008 konnte die UmweltBank AG (Nürnberg) dank ihres nachhaltigen Konzeptes weiter wachsen und sei von der weltweiten Finanzkrise so gut wie nicht betroffen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Gegensatz zu anderen Finanzinstituten fließen die Kundeneinlagen bei der grünen Förderbank ausschließlich in Umweltprojekte: Solar-Kredite lagen 2008 mit 47 % des Kreditvolumens an erster Stelle. 29 % entfallen auf ökologische Baufinanzierungen, 16 % auf Wind- und Wasserkraft, 8 % auf Biomasse, Biogas sowie ökologische Landwirtschaft. „Anleger fragten in der Krise vermehrt nach Sinnhaftigkeit und Sicherheit ihrer Geldanlage und wechselten gezielt zur UmweltBank“, heißt es in der Pressemitteilung.
Besonders begehrt gewesen sei das täglich fällige UmweltPluskonto, gefolgt von den Spareinlagen und dem UmweltSparbrief. Deshalb sei das Anlagevolumen von 627,8 Millionen Euro um 13,5 % auf 712,2 Millionen Euro gewachsen. Das ausgezahlte Kreditvolumen belief sich nach Angaben der Bank auf 913,7 Millionen Euro, von denen rund 39 % durch öffentliche Mittel insbesondere der KfW refinanziert seien. Deshalb stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 313,0 Millionen auf 350,1 Millionen Euro an, so die UmweltBank.

Für 2009 erwartet die UmweltBank ungeachtet der Krise ein anhaltendes Wachstum. „Wir werden uns auch in diesem Jahr gesund weiterentwickeln. Bereits im 1. Quartal 2009 konnten wir 4.000 neue Kunden verzeichnen, die von unserem nachhaltigen Geschäftskonzept überzeugt sind. Für 2009 planen wir darüber hinaus eine Reihe von Genussscheinemissionen aus den Bereichen Wind, Solar und Bank und erwarten aufgrund der Ausgestaltung und der aktuellen Niedrigzinsphase eine rege Nachfrage“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.

07.04.2009 | Quelle: UmweltBank AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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