GE Energy und Invenergy bauen einen der ersten Windparks mit Förderung im Rahmen des US-Konjunkturpakets

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Laut einer Pressemitteilung von GE Energy (Atlanta, Georgia) wird das Unternehmen Invenergy Wind (Chicago, Illinois) eines der ersten Windenergie-Projekt mit Finanzmitteln aus dem US-Konjunkturpaket im Bezirk LaSalle (Illinois) errichten. Dies sei ein positives Zeichen für die US-Windindustrie, heißt es in der Pressemitteilung. GE Energy berichtete am 03.04.2009, das Unternehmen werde 74 Windturbinen mit jeweils 1,5 Megawatt (MW) Nennleistung liefern, um das „Grand Ridge Energy Center“ auszubauen. Dieser Windpark soll nach der Fertigstellung eine Nennleistung von mehr als 110 MW haben.
„Mit einer amerikanischen Regierung, die erneuerbare Energien fördert und die Bedeutung der Energieunabhängigkeit schätzt, sind Invenergy und GE dazu bereit, einen deutlichen Beitrag zum Ausbau der Windenergie in den USA zu leisten“, sagte Michael Polsky, Präsident und Vorstand von Invenergy. „Erneuerbare Energien sind gut für das Land, sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Die USA verfügen über einen Überfluss an Windenergie, der nur darauf wartet, in Strom umgewandelt zu werden, um unseren wachsenden Bedarf zu decken“, fügte er hinzu.

US-Konjunkturpaket hilft der Windindustrie, Arbeitsplätze zu schaffen
In dem US-Konjunkturpaket („American Recovery and Reinvestment Act; ARRA) sind auch Regelungen enthalten, die Anreize für Windenergie-Projekte geben. „Die Verfügbarkeit staatlicher Fördermittel löst eine neue Wachstumswelle in der amerikanischen Windindustrie aus“, sagte John Krenicki, Präsident und Vorstand von GE Energy, einem der größten Windturbinen-Hersteller in den USA. „Wir ermutigen andere Unternehmen in der Windenergie-Branche, dem Beispiel von Invenergy zu folgen und Pläne für neue Windkraftanlagen umzusetzen, um die wachsende Nachfrage nach sauberer Energie zu decken“. Laut Pressemitteilung hat der amerikanische Windenergie-Verband („American Wind Energy Association“; AWEA) die Windenergie-Industrie als „Dynamo für das Wirtschaftswachstum und für die Schaffung von Arbeitsplätzen“ bezeichnet. AWEA habe berichtet, dass derzeit 85.000 Menschen in der Branche beschäftigt sind, 35.000 mehr als im vergangenen Jahr.

Investitionen in die Windenergie sollen die Wirtschaft ankurbeln
„Es ist offensichtlich, dass eine starke und dynamische Windindustrie ein kraftvoller Wachstumsmotor sein kann und in Zukunft eine zentrale Roll für eine kräftige Volkswirtschaft spielen wird“, sagte Krenicki. „Allein im Jahr 2008 hat die Windindustrie 17 Milliarden US-Dollar (12,7 Mrd. Euro) investiert und Windprojekte mit mehr als acht Gigawatt Nennleistung realisiert, mit denen ungefähr zwei Millionen US-Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden können“. Sollte das Engagement der US-Regierung anhalten, könnte die Windenergie einen wachsenden Anteil an der US-Stromversorgung haben. „Windenergie ist gut für unsere Wirtschaft, für unsere Umwelt und für unsere Energiesicherheit“, sagte Krenicki. Polsky fügte hinzu: „Mit dem Engagement unserer Regierung und mit der Unterstützung der amerikanischen Bevölkerung kann unser Land auch unter den derzeit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen bewältigen“.

08.04.2009 | Quelle: GE Energy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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