Jörg Sutter ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie

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Auf der diesjährigen Delegiertenversammlung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Aulendorf/Oberschwaben wurde ein neues Verbandspräsidium gewählt. Dipl.-Phys. Jörg Sutter (37) tritt die Nachfolge von Dr. Jan-Kai Dobelmann an, der turnusgemäß nicht zur Wiederwahl antrat und zum ersten Vizepräsidenten gewählt wurde. Im Amt bestätigt wurden Dr. Uwe Hartmann als 2. Vizepräsident, Dipl.-Ing. Antje Klauss-Vorreiter (3. Vizepräsidentin, Schatzmeisterin) und Dipl. Met. Bernhard Weyres-Borchert (4. Vizepräsident, Schriftführer). Alle wurden mit überzeugender Mehrheit der Delegierten für die kommenden zwei Jahre in ihr Amt gewählt.
Die Delegierten der DGS dankten Dr. Dobelmann ausdrücklich für sein engagiertes, erfolgreiches und ehrenamtliches Wirken an der Verbandsspitze.

Technisch-wissenschaftlicher Verband mit knapp 2.800 Mitgliedern
Jörg Sutter studierte Physik an der Universität Karlsruhe und beendete das Studium mit einer Diplomarbeit über Solarzellen am Fraunhofer ISE in Freiburg. Seit dem Jahr 2000 ist er mit einem eigenen Planungsbüro, der Energo GmbH mit Sitz in Pforzheim, in der Planung, Projektierung und beim Betrieb von größeren Solarstromanlagen tätig. Seit 2003 war Sutter bereits als Vizepräsident der DGS aktiv, die derzeit bundesweit knapp 2.800 Mitglieder hat. „Ich werde die erfolgreiche Arbeit, die mein Vorgänger mit großem Engagement geleistet hat, fortsetzen. Dazu gehört die weitere Konsolidierung unserer Zeitschrift SONNENENERGIE und der Aus- und Umbau der Internetpräsenz“, so Sutter.
„Wir werden weiterhin ein wichtiger neutraler Informationslieferant für die Solarenergie sein“. Insbesondere bei der solaren Stromerzeugung hat sich der Markt, zumindest in Deutschland, ein wenig geändert. Angebot und Nachfrage haben sich mittlerweile mehr eingependelt. So gibt es für Käufer derzeit wieder eine echte Auswahl am Markt. Die Aktivitäten der DGS zum Thema Anlagenqualität, wie auch eine neutrale Beratung sind in diesem Zusammenhang, das hat die Vergangenheit gezeigt, nach wie vor erforderlich“, betont Sutter.

Nationale und internationale Projekte mit Schwerpunkten Elektromobilität und Ausbildung
Weiterhin werden in enger Abstimmung des gesamten Präsidiums die nationalen und internationalen Projekte der DGS fortgesetzt. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die Elektromobilität: Hier hat der Vorsitzende des Fachausschusses, Tomi Engel, mit der Erstellung der Studie „Plug-in Hybrids“ Akzente gesetzt. Das Netzwerk der Solarschulen der DGS in Deutschland wurde erweitert. Insgesamt acht Berufsschulen und Weiterbildungseinrichtungen bieten heute Seminare zur Solarenergie an, darunter die Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule in Freiburg und die Solarschule in Weimar als neueste Netzwerk-Mitglieder.
Die DGS wird Ende Mai auf der Fachmesse Intersolar in München mit einem Stand in Halle 6 vertreten sein. „Dort werden wir ein Spektrum unserer Arbeit zeigen“, so der neue DGS-Präsident.
Weitere Informationen: http://www.dgs.de

05.05.2009 | Quelle: DGS | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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