Photovoltaik-Produzent Skyline Solar startet mit schwach konzentrierenden Solarstrom-Systemen

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Skyline Solar (Mountain View, Kalifornien), Hersteller von so genannten „High Gain Solar“-Photovoltaikanlagen (HGS) für gewerbliche, industrielle und staatliche Energieversorgungsunternehmen, berichtete am 04.05.2009, das Unternehmen habe wichtige Meilensteine bei der Finanzierung, Kundenakquise und Technologie erreicht und beginne nun offiziell mit seiner Geschäftstätigkeit. Skyline Solar berichtet, dass mit seinen HGS-Solarmodulen an sonnigen Standorten die Leistung und Haltbarkeit von Silizium-Solarmodulen erreicht würden, und das zu Kosten, die mit Dünnschichtmodulen vergleichbar seien.
Die einachsig nachgeführten HGS-Systeme sind mit metallischen Spiegeln ausgestattet, die das Sonnenlicht auf Bänder mit monokristallinen Solarzellen bündeln. Laut Skyline Solar werden nur kostengünstige Komponenten verwendet, die in großen Mengen verfügbar sind (Silizium-Solarzellen und and Aluminium).

Finanzierung durch „Solar America Initiative“ des US-Energieministeriums gesichert
Gleichzeitig berichtete Skyline Solar es habe ein erstes Demonstrations-Kraftwerk in San Jose gebaut und mit der Testproduktion in den USA und in Asien begonnen. Das Unternehmen habe nach einem Jahr erfolgreicher Zuverlässigkeits- und Systemtests auch die nötigen Zertifizierungsverfahren eingeleitet. Laut Pressemitteilung konnte Skyline Solar 24,6 Millionen US-Dollar (18,5 Millionen Euro) Kapitalinvestitionen von New Enterprise Associates (NEA; Menlo Park, Kalifornien) sowie andere finanzielle und strategische Investoren gewinnen und sich eine Finanzierung über die „Solar America Initiative“ des US-Energieministeriums sichern.

Mehr als zehn mal soviel Energieertrag pro Gramm Silizium
„Das Auswahlverfahren für die ‚Solar America Initiative‘ war hart umkämpft und wir sind uns sicher, Unternehmen ausgewählt zu haben, welche die Solarbranche vorwärts bringen werden“, sagte Martha Symko-Davies, Forschungsleiterin am National Renewable Energy Laboratory (NREL). „Wir waren von dem Gesamtkonzept von Skyline Solar sehr beeindruckt, das viele Elemente hoch effizienter Solartechnologien in einem eleganten Systemdesign vereint und herkömmliche Produktionsprozesse für großformatige Systeme skalierbar macht. Skyline ist eines der ersten Unternehmen, das ‚High Gain Solar‘ innerhalb der nächsten 18 Monate wettbewerbsfähig machen kann“. Skyline Solar betont, mit seinem HGS-Produktionsprozess könnten Module gefertigt werden, die in sonnigen Gegenden pro eingesetztem Gramm Silizium 10 Mal mehr Strom als herkömmliche Flachmodule produzieren können und eine branchenführende Energiedichte erreichen würden.
Die HGS-Module verbinden laut Unternehmensangaben geprüfte Siliziumzellen, haltbare Reflektormaterialien und einachsige Nachführsysteme in einer leicht zu montierenden Solarstromanlage. Laut Pressemitteilung besteht das System überwiegend aus leicht verfügbaren Materialien, die weltweit aus der Photovoltaik- und Automobil-Industrie zu beziehen seien. Skyline Solar ist davon überzeugt, dass seine HGS-Technologie der schnellste Weg hin zur Grid Parity sei. „Skyline Solar verfolgt einen innovativen, ausgeklügelten Ansatz, mit dem man die Leistung und die Zuverlässigkeit von Photovoltaik auf Basis von Silizium bei gleichzeitig geringeren Produktionskosten erhält“, kommentiert Mark Perry von NEA.

HGS-Technologie als Beitrag zur Grid Parity
Skyline Solar geht davon aus, gut für das prognostizierte Wachstum des Solarmarktes aufgestellt zu sein. Das Unternehmen könne die Produktivität der Photovoltaik auf Siliziumgrundlage steigern und gleichzeitig Kosten senken, weil es Materialien spare. Die HGS-Technologie von Skyline Solar soll im Vergleich zu Anlagen mit herkömmlichen Flachmodulen 90 Prozent weniger Silizium und 66 Prozent weniger Teile benötigen. „Skyline Solar konzentriert sich auf ein einziges Ziel: den Einsatz der Solarenergie zu beschleunigen, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe spürbar zu mindern. Dies erfordert eine schnelle Erreichung der Netzparität und eine stark verbesserte Skalierbarkeit von Solaranlagen“, sagte Bob MacDonald, Vorstand von Skyline Solar. „Wir konzentrieren uns auf die tatsächliche Systemleistung unter realen Bedingungen und wollen Solarstrom zu den branchenweit geringsten Kosten anbieten. Wir sind überzeugt, dass wir die Kosten für Solar-Integratoren, Projektentwickler und Finanzierungsunternehmen senken können. Gleichzeitig bieten wir eine einfacherer Systemmontage und können Solaranlagen mit hohen Erträgen bei geringem Wartungsbedarf anbieten“.

13.05.2009 | Quelle: Skyline Solar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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