Energieeffizienz: Zwei Deutsche Teams unter den ersten Zehn beim Shell Eco-Marathon

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Unter großem Jubel der 197 angetretenen Teams ging am 9. Mai 2009 der 25. Shell Eco-Marathon Europa am EuroSpeedway in der Lausitz zu Ende. Am Start waren auch 18 deutsche Teams, welche nach schwacher Halbzeit noch zulegen konnten. Ziel des Shell Eco-Marathons ist, mit einem Liter Treibstoff die größtmögliche Strecke zurückzulegen und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich auszustoßen. Unter den Top 10 landete die Fachhochschule Trier auf dem vierten Platz mit 3.178 gefahrenen Kilometern und die Technische Universität Chemnitz auf Platz neun mit einer Streckenleistung von 2.469 Kilometern. „Wir wussten, das da noch was geht“, sagt Nino Wagner, vom Team Fortis Saxonia der TU Chemnitz, die mit ihrem Ökomobil Sax 3 angetreten waren.

ETH Zürich hält den bisherigen Rekord: 3.836 Kilometer mit einem Liter Super
Den Sieg im Gesamtwettbewerb sicherte sich erneut das Team der Technischen Oberschule Saint-Joseph La Joliverie aus Nantes mit einer Streckenleistung von 3.771 Kilometer. Damit konnten die Franzosen zwar ihr bisheriges Bestergebnis verbessern, nicht aber den Rekord der ETH Zürich aus dem Jahr 2005 in Höhe von 3.836 Kilometern knacken. Das ECO Team der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, fuhr nach ihrem Eco-Marathon Debüt im letzten Jahr diesmal bereits auf Rang 18. Bei ihrer ersten Teilnahme schaffte es das Nicolaus August Otto Berufskolleg aus Köln ins Mittelfeld. „Damit hätten wir im Leben nie gerechnet“, sagte Teamleiter und Eco-marathon-Neuling Norbert Janiszewski.

Gestartet wird beim Eco-Marathon in zwei Kategorien: Prototypen und UrbanConcepts. Während der Konstruktionsphantasie bei den Prototypen keine Grenzen gesetzt sind, ist bei den UrbanConcepts Straßentauglichkeit Pflicht. Der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, ist über das Ergebnis seiner Studenten sehr erfreut: „Ich gratuliere dem Team und bin froh, dass es – wie im vergangenen Jahr – auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt.“ Mit dem Shell Eco-Marathon unterstreiche Shell sein Ziel, nachhaltige Mobilität zu sichern. „Ich bin sehr stolz darauf, dass sich der Shell Eco-marathon zu einer führenden Bühne zur Präsentation von Innovationen effizienter Mobilität entwickelt hat“, sagt der Vorsitzende von Royal Dutch Shell, Jeroen Van der Veer. „Wenn es darum geht, die Herausforderungen der umweltpolitischen Ziele zu meistern, brauchen wir kreative und innovative Ideen dringender denn je“, sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, Schirmherr des 25. Shell Eco-Marathon und Ehrendoktor der TU Chemnitz.

16.05.2009 | Quelle: Shell Deutschland Oil GmbH, Technische Universität Chemnitz | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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