Consolar mit Solarthermie-Technologieneuheit auf der Intersolar

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Auf der diesjährigen Intersolar, die vom 27. bis zum 29. Mai in München stattfindet, präsentiert die Consolar Solare Energiesysteme GmbH (Frankfurt) in Halle B1 am Stand 221 die neue Solar-Heizung SOLAERA, welche die komplette Wärmeversorgung eines Hauses abdeckt und Mitte 2009 in Serie gehen soll. Hausbesitzer können laut Consolar mit der umweltfreundlichen Technologie über 50 Prozent an Primärenergie und CO2-Emission im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen und über 70 Prozent CO2-Emission verglichen mit Luftwärmepumpen einsparen und sogar bei Dunkelheit solare Energie gewinnen.
Zudem demonstriert Consolar auf der Intersolar mit dem Referenzprojekt „Antarktika“, dass Solarwärmenutzung überall möglich ist, auch unter den härtesten Bedingungen: Die belgische Vertretung des Herstellers hocheffizienter Solarwärmeanlagen hat die weltweit erste CO2-emissionsfreie Polarstation „Princess Elisabeth“ mit Solarthermie-Anlagen ausgerüstet. Die Solarwärmesysteme von Consolar versorgen das Team der belgischen Forschungsstation bei Wind und Wetter mit solarer Wärme und Warmwasser.

Technologie-Innovation: SOLAERA
Auf der Intersolar können Messebesucher am Consolar-Stand eine Technologieneuheit des Herstellers begutachten: Mit der Entwicklung der Solarheizung SOLAERA, die Mitte des Jahres in Serie geht und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE, Freiburg) ausgearbeitet, umfassend getestet und patentiert wurde, ist Consolar eine Innovation in der Solarthermie gelungen. Die platzsparende Lösung besteht aus Hybridkollektoren, einer Wärmepumpe, einem Latentwärmespeicher auf Wasser-Eis-Basis sowie einem Kombispeicher und ermöglicht mit umweltfreundlicher Technologie erstmals die komplette Wärmeversorgung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses nach EnEV (Energieeinsparverordnung)-Standard. 85 Prozent der benötigten Nutzwärme für Heizung und Warmwasser werden mit SOLAERA rein solar erzeugt – nur rund 15 Prozent Strom sind nötig, um die Wärmepumpe des Systems zu betreiben. Sofern sich die Hausbesitzer beim Strom ebenso für regenerative Energien entscheiden, steht erstmals der Vision vom komplett emissionsfreien Haus nichts mehr im Weg.

Emissionsfreie Forschung in der Antarktis
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts von Consolar liegt auf dem aktuellen Projekt „Antarktika“. Die erst kürzlich von der International Polar Foundation (IPF) eröffnete belgische Klimaforschungsstation „Princess Elisabeth“ in der Antarktis ist die weltweit erste durchgängig CO2-emissionsfreie Polarstation. Zwei Solarwärmeanlagen von Consolar versorgen das Team mit Warmwasser und Trinkwasser. Bei der Wahl des Kooperationspartners überzeugte Consolar durch die langjährige Expertise in der Entwicklung hocheffizienter Solarwärmeanlagen. Denn die Anlagen müssen extremen Wetterbedingungen standhalten: Temperaturen bis zu 50 Grad unter dem Gefrierpunkt und Windböen mit Geschwindigkeiten bis 250 Stundenkilometer sind in der Antarktis an der Tagesordnung. Die bei dem Projekt zum Einsatz kommenden Röhrenkollektoren halten diesen Herausforderungen problemlos stand. Die Wärmespeicher in der Station zeichnen sich zudem durch einen äußerst geringen Wärmeverlust aus – eine Entwicklung, für die Consolar mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet wurde.

25.05.2009 | Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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