Solar-Unternehmen SOLON SE feiert Eröffnung des neuen Hauptquartiers in Berlin

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Das Photovoltaik-Unternehmen SOLON SE weiht am 10.06.2009 sein Corporate Headquarter in Berlin-Adlershof ein. Das Unternehmen will damit ein Zeichen setzen für eine ressourcenschonende und zugleich moderne und flexibel gestaltbare Arbeitswelt. Als einer der größten europäischen Solarmodul-Produzenten und Anbieter von Solar-Kraftwerken sehe sich SOLON den Grundsätzen nachhaltigen Wirtschaftens besonders verpflichtet und leiste nicht allein mit seinen Produkten, sondern bereits bei deren Entstehung einen Beitrag zum Klimaschutz, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
„Die Stadt Berlin gratuliert SOLON zur Eröffnung des neuen Corporate Headquarters. SOLON hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und gehört heute zu den großen industriellen Arbeitgebern in unserer Stadt. Mit dem Umzug nach Adlershof hat sich das Unternehmen erneut zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Berlin bekannt. Das freut mich sehr, denn Unternehmen wie SOLON stärken die Innovationskraft unserer Stadt“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit anlässlich der Eröffnung.

Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Verwaltungsgebäuden um bis zu 75 Prozent gesenkt
„Die Erneuerbaren Energien gehören zu den dynamischsten Branchen weltweit. Wir sind Teil dieser Zukunftsbranche. Unser neues Headquarter zeigt, wie man Zukunft schon heute leben kann – indem man die verfügbaren, innovativen Techniken auch wirklich nutzt und so Energieeffizienz und modernes Arbeiten in Einklang bringt“, erklärt SOLON CEO Thomas Krupke. Für die Gestaltung des SOLON Hauptquartiers durch den Berliner Architekten Heinrich Schulte-Frohlinde wurde ein ganzheitlicher Ansatz aus Energieeffizienz, Nutzerkomfort und Optimierung der Lebenszykluskosten in einem ästhetischen Gesamtkonzept entwickelt. Das Energiedesign stammt von Prof. Dr. M. Norbert Fisch, Direktor des Instituts für Gebäude- und Solartechnik der Technischen Universität Braunschweig. Ein Maßnahmenbündel – wie beispielsweise die bauphysikalisch exzellente Gebäudehülle mit starkem Wärme- und Kälteschutz und die auf hohe Energieeffizienz ausgerichtete Gebäudetechnik – ermöglicht laut SOLON die Senkung des Energieverbrauchs um bis zu 75 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Verwaltungsgebäuden.

Begehbares Dach mit integrierter Photovoltaik-Anlage (210 kWp)
Glas, Stahl und Holz prägen das zugleich Produktion und Verwaltung beherbergende Bauwerk mit dem nach unten zulaufenden begrünten Dach und der geschwungenen Silhouette. Die Fassade integriert außen liegenden Sonnenschutz, Fenster mit dreifacher Isolierverglasung, Heizkörper und Akustikelemente. In das begehbare Dach ist eine Photovoltaikanlage mit 210 kWp Leistung integriert. Mehrere Innenhöfe ermöglichen ein Maximum an natürlicher Beleuchtung. Für die energiesparende Temperierung sind Wasserrohre in die Betondecken integriert – die so genannte Betonkern-Aktivierung. Belüftung, Heizung und Beleuchtung werden individuell gesteuert. Eine EDV-gestützte Gebäudetechnik überwacht den Verbrauch.
Auf dem Prinzip des veredelten Rohbaus basierend, wurde im Inneren zugunsten von Flexibilität auf Unnötiges verzichtet. Das transparente Raumkonzept kommt nahezu ohne feste Wände aus. Die offenen Strukturen des viergeschossigen Gebäudes fördern die Kommunikation und erleichtern das Arbeiten in wechselnden Teams.

10.06.2009 | Quelle: SOLON SE | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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