Partnerschaft mit Pionieren der Solarindustrie: Mp-tec schließt Vertrag mit EPV und Isofoton

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Der Eberswalder Solar-Systemanbieter Mp-tec GmbH & Co. KG ist mit dem größten spanischen Solarmodulhersteller Isofoton S.A. und dem amerikanischen Photovoltaik-Hersteller EPV Solar Inc. eine Partnerschaft eingegangen. Unter dem Leitspruch “Wir gehen mit unseren Partnern durch dick und dünn” planen Mp-tec, die auf Dünnschicht-Photovoltaik spezialisierte EPV Solar sowie Isofoton, Hersteller von kristallinen Photovoltaik-Modulen, gemeinsame Projekte, berichtet die Mp-tec GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Mit EPV und Isofoton habe Mp-tec zwei Pioniere der Solarbranche für die Zusammenarbeit gewonnen. Denn Isofoton sei bereits seit 1981 am Markt und könne so wie die 1991 gegründete EPV auf eine erfahrungsreiche Geschichte zurückblicken, die der Produktentwicklung zu Gute komme.
Alle drei Unternehmen produzieren in Europa – auch die amerikanische EPV, die seit 2008 im brandenburgischen Senftenberg mit einem Standort vertreten ist. Bei der Suche nach geeigneten Partnern lege Mp-tec großen Wert auf Qualität “Made in Europe”, so Mp-tec Geschäftsführer Michael Preißel.

Isofoton engagiert sich für PV Cycle
EPV und Isofoton gelten als Vorreiter unter den Modulproduzenten, was durch Zertifikate führender Institute sowie Auszeichnungen bereits mehrfach bestätigt wurde. Vor wenigen Monaten erhielt Isofoton beispielsweise den spanischen “Solar Prize 2008” der European Association for Renewable Energy (EUROSOLAR) für das beste Projekt architektonischer Integration in Spanien. Isofoton fühlt sich als Unternehmen der Umwelt in hohem Maße verpflichtet und ist Mitglied des PV Cycle Board of Directors, einer international tätigen Non-Profit-Organisation. Deren Ziel ist es, ein umfassendes Managementsystem zu etablieren, das der Verwertung von Abfällen der Photophotovoltaikindustrie dient. Isofoton ist ein führender europäischer Produzent für kristalline Module und unterhält weltweit Niederlassungen.

Dünnschichtmodule von EPV Solar mit hoher Solarstrom-Ausbeute
EPV hingegen hat sich auf die Technologien amorphes Silizium, mikromorphes Silizium und CIGS spezialisiert und arbeitet mit renommierten Instituten wie dem Verein Deutscher Ingenieure (VDE), dem TÜV Rheinland PTL (Arizona) und dem Freiburger Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) zusammen. Letzteres wertete für die Stadtwerke Karlsruhe 28 Photovoltaikanlagen aus: Im Mai 2009, nach 11 Monaten Betriebszeit, hatten die amorphen Dünnschichtmodule von EPV Solar die höchste Ausbeute aller getesteten Dünnschichtmodule, heißt es in der Pressemitteilung. Im Gesamtvergleich belegte die EPV-Technologie mit einer Performance jenseits der 90 Prozent Platz 2.
Module, die auf der Cadmiumtellurid-Technologie basieren, befänden sich im direkten Vergleich auf den mittleren und hinteren Plätzen. EPV-Module würden, im Gegensatz zu den aktuell heiß diskutierten Cadmiumtellurid-Modulen, ausschließlich aus nahezu unbegrenzt verfügbaren Ressourcen wie Sand hergestellt und keine giftigen Stoffe enthalten. Die rahmenlosen EPV-Module sind recyclebar und laut Herstellerangaben liegt ihre energetische Amortisationszeit bei nur etwas über zwölf Monaten.

Mp-tec-Montagesystem kombiniert mit Modulen von EPV und Isofoton
Angestoßen wurde die multinationale Partnerschaft von Mp-tec, die die Module mit dem hauseigenen Montagesystem “Quick-Line” ergänzt und so Verbindungen schafft, die sowohl bei der Montage von Dünnschichtmodulen sowie herkömmlicher Module schnell herzustellen und dauerhaft sind. Michael Preißel: “Ich bin davon überzeugt, dass unsere Partnerschaft genauso stabil ist, wie die Verbindung zwischen unserem Montagesystem und den Modulen von EPV und Isofoton.”

19.06.2009 | Quelle: Mp-tec GmbH & Co. KG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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